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„Jumanji 2“: Im Kampf gegen Jurgen the Brutal

  • Der Kinofilm „Jumanji 2“ ist ein unterhaltsamer Hybrid aus Videospiel und Fantasyfilm.
  • Zwischen den Avataren gibt es erst einmal ein ordentliches Kuddelmuddel.
  • Im finalen Kampf müssen sie gegen Jurgen the Brutal bestehen.
Martina Sulner
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Sie haben es wieder getan: Noch einmal springen die Freunde Spencer, Fridge, Martha und Bethany in die Welt eines Videospiels. Vor zwei Jahren tauchte das Quartett im Kinofilm „Jumanji – Willkommen im Dschungel“ auf, einer modernen Fortsetzung des Robin-Williams-Films von 1995. Der Dschungeltrip war lustig, weil die Teenager plötzlich in den Körpern von Avataren steckten, die so gar nicht zu ihrem Wesen passten.

Erst mal läuft einiges schief

Pech für die Freunde, dass bei „Jumanji – The Next Level“ einiges schiefgelaufen ist: Alex’ Avatar ist erst einmal die zarte Ming (US-Rapperin Awkwafina). Dafür tobt sich sein Großvater (Danny DeVito), der mit einem alten Kumpel auch im Videospiel auftaucht, als Dr. Bravestone aus. Es ist ein ziemliches Kuddelmuddel, bis jeder den Avatar hat, mit dem er sich beim vorigen Film anfreunden musste.

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Die Freunde haben reichlich zu kämpfen und ein bisschen zu kombinieren, um alle Aufgaben zu lösen und auf die nächste Spielebene zu gelangen. Im finalen Kampf geht es gegen Jurgen the Brutal (Rory McCann, bekannt aus „Game of Thrones“). Der haust in einer Festung im ewigen Eis und umgibt sich in „GoT“-Ästhetik mit zotteligen Hünen in pelzigen Umhängen.

Nach dem großen Erfolg von „Jumanji – Willkommen im Dschungel“ war es naheliegend, dass Regisseur und Co-Autor Jake Kasdan die Geschichte weiterspinnen würde. Im neuen Film gibt es zwar Längen und einige überflüssige Wendungen, doch dieser Hybrid aus Videospiel und Fantasyfilm hat Charme und Witz.

„Jumanji – The Next Level“, Regie: Jake Kasdan, mit Dwayne Johnson, Jack Black, 113 Minuten, FSK 6