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Jim Knopf: Kultusministerin findet Rassismusdebatte “skurril”

  • Infolge der Rassismusdebatte werden Hotels, Straßennamen oder U-Bahnstationen umbenannt.
  • Ein Kinderbuchklassiker soll allerdings bleiben, wie er ist, wenn es nach der baden-württembergischen Kultusministerin geht.
  • Kritiker rügen die mitunter stereotype Darstellung des kleinen afrikanischen Jungen Jim in "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer".
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Stuttgart. Trotz vielleicht umstrittener Passagen hält die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) überhaupt nichts davon, Kindergeschichten wie "Jim Knopf" rückwirkend umzuschreiben.

“Das sind Diskussionen, die für mich total skurril sind”, sagt Kultusministerin Eisenmann der Deutschen Presse-Agentur. Man könne nicht im Nachhinein Dinge korrigieren, die vor 100 oder 200 Jahren entstanden seien und aus der heutigen Sicht nicht dem Zeitgeist entsprächen.

Jim in Passage als “Neger” bezeichnet

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“Das sind schöne Geschichten, bei denen sich die Autoren - aus ihrer Zeit herauskommend - über gewisse Aspekte vielleicht gar keine Gedanken gemacht haben”, sagt sie. Natürlich müssten bestimmte Geschichten eingeordnet werden. Aber das würden Erzieherinnen und Erzieher, Lehrkräfte oder die Eltern auch tun.

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In diesem Jahr wird die berühmte Abenteuergeschichte "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" 60 Jahre alt. Das Buch von Michael Ende hat Millionen Kindern Freude bereitet - Kritiker bemängeln aber die mitunter stereotype Darstellung des kleinen afrikanischen Jungen Jim. So wird Jim in einer Passage auch als "Neger" bezeichnet.

RND/dpa

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