Interview: Singt Dua Lipa den nächsten „Bond“-Song?

  • Sängerin Dua Lipa feiert mit ihrem neuen Song „Don’t Start Now” einen großen Erfolg.
  • Ob sie musikalisch in die Fußstapfen von Sam Smith schlüpfen würde, verrät sie im Interview.
  • Außerdem erzählt sie, warum sie selbst nie an einer Castingshow teilgenommen hat.
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Vor knapp einer Woche stand sie noch in Berlin für das Finale der Musikshow „The Voice of Germany“ gemeinsam mit Kandidatin Freschta Akbarzada (23) auf der Bühne. Wenige Tage später war sie bereits wieder zurück in ihrer Heimat London und dokumentierte das Fotoshooting für ihr neues Albumcover auf Instagram. Sängerin Dua Lipa (24, „One Kiss“) gehört seit ihrem Durchbruch 2015 zu den Überfliegern im Musikgeschäft.

Lipas neue Single „Don’t Start Now“ stieg direkt auf Platz eins der globalen iTunes-Charts ein, mit Spannung erwarten ihre Fans ihr zweites, noch unbetiteltes Studioalbum.

Interview zu Castingshows und Chartplatzierungen

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Bei ihrem kurzen Deutschland-Besuch sprach die Britin, deren Eltern aus dem Kosovo stammen, mit der Nachrichtenagentur spot on news darüber, warum sie selbst nie an einer Castingshow teilgenommen hat, was sie an der deutschen Hauptstadt besonders mag und welchen Stellenwert Chartplatzierungen für sie haben.

Sie haben Ihre Karriere damit begonnen, dass Sie Demosongs auf SoundCloud hochgeladen haben. Haben Sie jemals daran gedacht, an einem Castingformat wie „The Voice of Germany“ teilzunehmen?

Nein, nie. Ich wollte einfach ins Studio gehen und schreiben. Das war für mich das kreative Ventil. Ich wollte einfach nur Songs schreiben und singen. Ich habe nie an Castingshows gedacht, aber sie sind definitiv eine gute Möglichkeit. Und sie machen Spaß.

Vor Ihrem Durchbruch als Sängerin haben Sie als Model gejobbt. Wäre es eine Option gewesen, diesen Karriereweg hauptberuflich zu verfolgen?

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Nein, definitiv nicht. Das war einfach etwas, das ich tun konnte, um zusätzlich Geld zu verdienen, während ich an meiner Musik arbeitete.

Sie sind zurück in Deutschland. Was mögen Sie an unserem Land besonders?

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Ich bin schon ziemlich viel durch Deutschland getourt. Ich liebe es, hierher zu kommen. Erst wenn man tourt, merkt man, wie groß Deutschland ist. Ich liebe die Energie und die Menschen und Berlin im Besonderen. Man kann alle möglichen Abenteuer erleben, und es macht immer so viel Spaß.

Ihre neue Single „Don’t Start Now“ schaffte es direkt auf Platz eins der weltweiten iTunes-Charts. Sind solche Erfolge – die Zahlen – wichtig für Sie?

Ich mag es nicht, Erfolg mit Gewinnmaximierung gleichzusetzen. Aber natürlich ist es aufregend, die Reaktionen der Menschen auf den Song zu sehen.

Sie beschreiben den neuen Song und das kommende Album als „nostalgisch“. Was meinen Sie damit?

Es besitzt nostalgische Elemente. Die Musik ist von den Achtziger- und Neunzigerjahren beeinflusst. Es ist einfach meine moderne Version davon.

Sam Smith wünscht sich, dass Sie den neuen „James Bond“-Song aufnehmen. Würden Sie diese Herausforderung annehmen?

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Ja, natürlich. Wenn das Angebot käme, warum nicht? Das würde ich liebend gerne machen.

Im März gab es Gerüchte, dass Kanye West für sein neues Album „Jesus Is King“, das Ende Oktober erschien, mit Ihnen zusammenarbeiten wollte. Waren Sie zwischenzeitlich mit ihm im Studio und würden Sie mit einem so kontroversen Künstler gemeinsame Sache machen?

Ich habe ihn kennengelernt, aber wir haben an nichts gearbeitet. Aber ja, natürlich. Ich bin ein Fan seiner Musik.

Von RND/wag/spot