Im Kino: Nikolaj Coster-Waldau als “Suicide Tourist”

  • "Game of Thrones"-Star Nikolaj Coster-Waldau checkt als lebensmüder „Suicide Tourist“ (Kinostart am 2. Juli) im Hotel "Aurora" ein.
  • Dort verspricht ein Sterbehilfe-Unternehmen dem an einem Hirntumor Erkrankten ein schmerzfreies Ableben.
  • Vor einer unwirklichen Gletscherlandschaft entfaltet sich ein Mystery-Thriller.
Martin Schwickert
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“Aurora” heißt das Hotel hoch oben im norwegischen Permafrost, in dem die Gäste nur kurz bleiben und dann für immer verschwinden. Die Menschen kommen hierher, um Abschied zu nehmen vom Leben. So auch Versicherungsagent Max (”Game of Thrones”-Star Nikolaj Coster-Waldau): Die Ärzte haben ihm einen schnell wachsenden Hirntumor attestiert.

Max hat versucht, sich umzubringen, es aber nicht geschafft. Nicht mit dem Strick mit dem soliden Henkersknoten, nicht mit dem Betonklotz, mit dem er sich ins Hafenbecken stürzte. Schließlich ist er an das Sterbehilfe-Unternehmen geraten, das ein schmerzfreies Ableben verspricht und keine Rücktrittsklauseln im Vertrag zulässt.

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Durch die letzten 24 Stunden vor dem Freitod begleitet Regisseur Jonas Alexander Arnby in “Suicide Tourist” seinen lebensmüden Helden. Vor der unwirklichen Gletscherlandschaft verschwimmen die Grenzen zwischen Bewusstem und Unbewusstem, Gegenwart und Erinnerung zu einem ambitionierten Mystery-Thriller, dessen visuelles Stilvermögen stärker ist als seine inhaltliche Aussagekraft.

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“Suicide Tourist – Es gibt kein Entkommen”, Regie: Jonas Alexander Arnby, mit Nikolaj Coster-Waldau, Tuva Novotny, 90 Minuten, FSK 12, ab 2. Juli in den Kinos

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