Grütters: Gewaltige Erwartungen an Humboldt Forum

  • Seit Mitte Dezember lässt sich das Humboldt Forum erkunden - zunächst allerdings nur digital.
  • Kulturstaatsministerin Grütters sieht die Kultureinrichtung langfristig vor besonderen Herausforderungen.
  • Die Erwartungen seien „gewaltig“.
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Berlin. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sieht das Humboldt Forum in Berlin nach seiner digitalen Eröffnung vor besonderen Herausforderungen. „Diese Kultureinrichtung stellt etwas Neues dar, mitten im Herzen Deutschlands. Deshalb gibt es gewaltige Erwartungen an die Arbeit des Humboldt Forums“, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Das 677 Millionen Euro teure Zentrum für Kultur, Kunst und Wissenschaft ist nach mehreren Verzögerungen seit Mitte Dezember coronabedingt zunächst nur digital zu erkunden. Zudem sind weite Teile noch nicht fertig, erst Ende des Jahres sollen alle Bereich im rund 40 000 Quadratmeter umfassenden Gebäude zugänglich sein.

„Nun beginnen wir unter erschwerten Corona-Bedingungen, den Praxistest muss das Humboldt Forum also noch bestehen“, sagte Grütters. „Aber ich bin sicher, dieses Haus wird mit seinem Ausstellungsangebot so etwas wie das Basislager für eine Weltreise sein.“

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Dauerausstellungen mit freiem Eintritt

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Nach ihrer Einschätzung wird das Gebäude Topografie und Wahrnehmung des Berliner Zentrums deutlich verändern. „Dieses große Gebäude im Herzen der deutschen Hauptstadt soll viele unterschiedliche Besuchergruppen ansprechen.“ Deshalb werde es in den Dauerausstellung freien Eintritt geben. „Das Humboldt Forum soll ein Aufenthaltsort werden, der die Stadt in ihrer alten Mitte wieder erfahrbar macht.“

Das Humboldt Forum nutzen künftig zwei Museen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Land Berlin und die Humboldt-Universität. Gezeigt werden nach den bis Ende 2021 geplanten Öffnungsschritten Exponate aus Asien, Afrika, Amerika und Ozeanien sowie Objekte zur Geschichte Berlins. Das Gebäude nach Plänen des italienischen Architekten Franco Stella steckt hinter der viel kritisierten rekonstruierten Fassade des Hohenzollernschlosses.

RND/dpa

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