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Greta Thunberg ist nicht allein: Die Doku „Morgen gehört uns“

  • Der Dokumentarfilm „Morgen gehört uns“ erzählt von Kindern, die ein kleines Stück Welt retten.
  • Sie kämpfen gegen Kinderarbeit, Genitalbeschneidungen oder Umweltverschmutzung.
  • Dieser leicht pathetische Film macht Mut, etwas gegen Ungerechtigkeit zu tun.
Ernst Corinth
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Was Gilles de Maistre in seiner Dokumentation beschreibt, ist eigentlich zu schön, um wahr zu sein – und die Schwierigkeiten, mit denen seine Protagonisten zu kämpfen haben, bleiben nahezu ausgeblendet. Maistre erzählt in „Morgen gehört uns“ von Kindern und Jugendlichen, die ein kleines Stück Welt retten – mit ihrem Kampf gegen Kinderarbeit, Kinderehen, Genitalbeschneidungen, Obdachlosigkeit oder Umweltverschmutzung. Greta Thunberg ist also keinesfalls allein.

Der Regisseur begleitet Aktivisten in mehreren Kontinenten, stellt sie in kurzen Porträts vor und zeigt ihre engagierte Arbeit. Manchmal sind es ganz kleine, aber wirkungsvolle Taten, die die jungen Menschen vollbringen. Der französische Filmemacher hat beeindruckende Bilder für sie gefunden.

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Als roter Faden dient ihm die Reise des kleinen peruanischen Aktivisten José nach Stockholm, wo ihm der internationale Klimapreis für Kinder überreicht wird – für das Kunststück, in seiner Heimat eine Ökobank für Kinder gegründet zu haben. Auch die anderen Beispiele in diesem bisweilen leicht pathetischen Film machen Mut, etwas gegen die Ungerechtigkeiten in unserer Welt zu tun.

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„Morgen gehört uns“, Regie: Gilles de Maistre, 87 Minuten, FSK 0

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