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Gerechtigkeit dank Zauberstab: „Stargirl“ mit jugendlicher Superheldin

  • Eine Jugendliche tritt als Superheldin in dem Film „Stargirl“ das Erbe ihres Vaters an.
  • Der Look dieses Films orientiert sich an Science-Fiction-Werken der 80er à la „E. T.“.
  • Hauptdarstellerin Brec Bassinger fehlt das Charisma, um ihre Figur zum Leuchten zu bringen.
Martin Schwickert
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Dass Jugendliche in der Pubertät nicht nur Pickel bekommen, sondern auch zu Superhelden mutieren, ist im Comicuniversum Standard. Peter Parker ging noch zur Schule, als er sich als Spider-Man durch Manhattans Hochhausschluchten schwang. In der Serie „Stargirl“ nach dem DC-Comic von Geoff Johns darf nun ein Mädchen zur superheroischen Gerechtigkeitskämpferin avancieren.

Aus dem sonnigen Kalifornien zieht Courtney (Brec Bassinger) mit ihrer Mutter Barbara (Amy Smart) und dem frisch angeheirateten Stiefvater Pat (Luke Wilson) nach Nebraska. Die Tochter ist wenig begeistert – bis sie einen „kosmischen Stab“ findet, der in ihren Händen sogleich magische Kräfte entfaltet. Der unscheinbare Pat war einst als Gehilfe der „Justice Society of America“ (JSA) aktiv, deren Mitglieder von den Widersachern der, tja, „Injustice Society of America“ (ISA) niedergemetzelt wurden. Courtney tritt das Erbe ihres leiblichen Vaters (Deckname: Starman) an.

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Im Gegensatz zu den meisten DC-Verfilmungen – man denke an Zack Snyders „Justice League“, gerade als vierstündiger Director’s Cut neu herausgekommen – bemüht sich „Stargirl“ um ein weniger düsteres Umfeld. Der Look orientiert sich an den Science-Fiction-Filmen der 80er à la „E. T.“.

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Zudem wird die Titelfigur als unkaputtbare Optimistin in Szene gesetzt, entwickelt darüber hinaus aber kaum Charakter. Hauptdarstellerin Bassinger fehlt leider das Charisma, um die jugendliche Superheldin zum Leuchten zu bringen.

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„Stargirl“, 13 Episoden bei Sky, von Geoff Johns und Greg Berlanti, mit Brec Bassinger, Luke Wilson, Amy Smart

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