Gedenkstätte zu Verbrechen im Zweiten Weltkrieg geplant

  • Deutschland soll eine Gedenkstätte zu Verbrechen im zweiten Weltkrieg bekommen.
  • Das gab Kulturstaatsministerin Monika Grütters in einem Interview bekannt.
  • Bis Ende 2021 soll ein Konzept für Dauer- und Wechselausstellungen entstehen.
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Berlin. Deutschland soll eine Gedenk- und Bildungsstätte über den deutschen Vernichtungskrieg und die Verbrechen der Besatzung im Zweiten Weltkrieg erhalten. „Der Zweite Weltkrieg und die Verbrechen in deutschem Namen prägen Europa bis heute“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) der „Bild am Sonntag“. Deshalb sei es von großer Bedeutung, „dass wir die Geschichte der deutschen Besatzungsherrschaft noch genauer aufarbeiten, dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit vermitteln“. Die ersten Schritte zur Umsetzung dieses erinnerungspolitisch so bedeutsamen Vorhabens seien jetzt gemacht.

Der Ort der Gedenkstätte ist noch offen. Grütters legte auf einen Beschluss des Bundestages vom Oktober hin einen Zeit- und Maßnahmenplan vor. Unter Federführung des Deutschen Historischen Museums (DHM) in Berlin soll bis Ende 2021 ein Konzept für Dauer- und Wechselausstellungen entstehen.

RND/dpa

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