„Friedhof der Kuscheltiere“: Untote Katzen

Schon wieder darf man sich mit Stephen King gruseln, dieses Mal auf dem „Friedhof der Kuscheltiere“ (Kinostart: 4. April). Und das funktioniert ganz ordentlich in diesem Thriller.

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Hannover. Schon wieder eine Stephen-King-Verfilmung: Herrlich wabert der Nebel auf dem Friedhof, auf dem Familienvater Louis Creed (Jason Clarke) zur Tat schreitet. Louis hat mit seiner Frau Rachel (Amy Seimetz) und Kindern ein neues Domizil am Ortsrand von Ludlow in Maine bezogen. Als Familienkatze Church totgefahren wird, mag der Arzt seiner achtjährigen Tochter Ellie (Jeté Laurence) die Wahrheit nicht zumuten. Er will Church heimlich auf dem nahen Tierfriedhof beerdigen. Auf Rat von Nachbar Jud (John Lithgow) verbuddelt er den Kadaver jedoch auf einer alten indianischen Begräbnisstätte. Dort ruht Church freilich nicht lange – ebenso wenig wie alle anderen Wesen, die hier noch unter die Erde gebracht werden sollen.

Die Geschichte nach dem gleichnamigen Roman von King dreht sich im Kern um Trauer und Verlust. Das fatale Tun von Familienvater Louis scheint hier etwas plausibler motiviert als im 30 Jahre alten Vorgänger-Film, und das Regieduo Kevin Kölsch und Dennis Widmyer zeigt sich versiert im Umgang mit dem Horror. Die beiden treiben auch gern mal mit den Erwartungen von Kennern gemeine Spielchen.

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In einem wichtigen Punkt weicht das Skript von Jeff Buhler allerdings von der Vorlage ab, und dieser Twist kommt dem Film zugute. Er führt zu einem richtig fiesen Schlussgrusler.

Von Jörg Brandes / RND

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