Filmfest Cannes wird eröffnet – die Beiträge im Wettbewerb

  • Im vergangenen Jahr konnte das weltweit wichtigste Festival wegen der Pandemie nicht stattfinden.
  • Ab Dienstagabend treffen sich Stars und Filmemacher wieder in Südfrankreich.
  • Das sind die Beiträge der Filmfestspiele in Cannes.
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Cannes. Mit dem Musikfilm „Annette“ werden am Dienstagabend die Internationalen Filmfestspiele Cannes eröffnet. In dem Drama des französischen Regisseurs Leos Carax spielen Marion Cotillard und Adam Driver die Hauptrollen. Ob das gesamte internationale Team zur Premiere an den Prachtboulevard Croisette kommen kann, ist angesichts der derzeitigen Reiseauflagen noch immer nicht bekannt.

Cannes gilt als das wichtigste Filmfestival der Welt. 2020 konnte es wegen der Pandemie allerdings nicht stattfinden. Auch in diesem Jahr ist einiges anders: Die Festspiele wurden vom Mai in den Juli verschoben. Außerdem starten sie mit zahlreichen Auflagen für die Besucherinnen und Besucher. So soll man unter anderem auch im Kinosaal eine Maske tragen.

Cannes 2021: 24 Filme im Wettbewerb

„Annette“ ist der erste von 24 Beiträgen, die in diesem Jahr im Wettbewerb des Festivals konkurrieren. Deutsche Filmemacher sind nicht dabei. Stattdessen gibt es einige deutsche Ko-Produktionen wie „The French Dispatch“ von Wes Anderson sowie Kirill Serebrennikows „Petrov’s Flu“.

  • „Annette“ von Leos Carax (Frankreich); Eröffnungsfilm
  • „A Feleségem Története (The Story of My Wife)“ von Ildikó Enyedi (Ungarn)
  • „Benedetta“ von Paul Verhoeven (Niederlande)
  • „Bergman Island“ von Mia Hansen-Løve (Frankreich)
  • „Drive My Car“ von Ryusuke Hamaguchi (Japan)
  • „Flag Day“ von Sean Penn (USA)
  • „Ha’berech (Ahed’s Knee)“ von Nadav Lapid (Israel)
  • „Casablanca Beats“ von Nabil Ayouch (Marokko)
  • „Hytti No 6 (Compartment No 6)“ von Juho Kuosmanen (Finnland)
  • „The Worst Person in the World“ von Joachim Trier (Norwegen)
  • „The Divide“ von Catherine Corsini (Frankreich)
  • „The Restless“ von Joachim Lafosse (Belgien)
  • „Paris 13th District“ von Jacques Audiard (Frankreich)
  • „Lingui, the Sacred Bonds“ von Mahamat-Saleh Haroun (Tschad)
  • „Memoria“ von Apichatpong Weerasethakul (Thailand)
  • „Nitram“ von Justin Kurzel (Australia)
  • „France“ von Bruno Dumont (Frankeich)
  • „Petrov’s Flu“ von Kirill Serebrennikow (Russland)
  • „Red Rocket“ von Sean Baker (USA)
  • „The French Dispatch“ von Wes Anderson (USA)
  • „Titane“ von Julia Ducournau (Frankreich)
  • „Tre Piani (Three Floors)“ von Nanni Moretti (Italien)
  • „Everything Went Fine“ von François Ozon (Frankreich)
  • „A Hero“ von Asghar Farhadi (Iran)
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Die Hauptpreise werden am 17. Juli von der Jury unter dem US-amerikanischen Regisseur Spike Lee vergeben. Für den besten Film wird es dann die Goldene Palme geben.

RND/dpa

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