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Große Festivals im Nordosten planen wieder mit Tausenden Besucherinnen und Besuchern

Statt dem "Fusion"-Festival fand im Jahr 2021 auf dem Gelände in Lärz nur das Planet C-Festival statt. In diesem Jahr wollen die Veranstalter um den Verein Kulturkosmos Müritz jedoch wieder in den Normalbetrieb starten.

Schwerin. Die großen Musikfestivals in Mecklenburg-Vorpommern planen nach den Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern wieder mit Besucherzahlen wie vor der Pandemie. „Wir planen das ‚Airbeat One‘-Festival 2022 mit der vollen Auslastung von 65.000 Besuchern pro Tag“, hieß es von den Veranstaltern des Elektrofestivals in Neustadt-Glewe (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Auch das Musik- und Kulturfestival „Fusion“ in Lärz (Mecklenburgische Seenplatte) mit 65.000 und das „About You Pangea“ Festival in Pütnitz an der See mit 15.000 erwarteten Gästen rechnen mit einem weitgehend beschränkungsfreien Sommer.

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„Airbeat“-Sprecher Oliver Franke zufolge ist durch die angekündigten Lockerungen in Deutschland und auch in anderen europäischen Ländern wieder ein Anziehen der Ticketverkäufe festzustellen. Er sehe die politischen Beschlüsse daher als Startschuss für die Festival- und Eventszene in Deutschland.

Planungen „unabhängig vom Lockerungsplan ohne Handbremse“

Während das „Airbeat“ und das „Fusion“-Festival 2020 und 2021 wegen der Pandemie nicht stattfinden konnten, wagte das kleinere „Pangea“ bereits 2021 in einem Pilotprojekt den Betrieb während der Pandemie - und das ohne Zuschauerbegrenzung. Dementsprechend optimistisch hieß es nun von den Veranstaltern, man plane „auch unabhängig vom Lockerungsplan ohne Handbremse.“ Aus Gesprächen mit anderen Veranstaltern habe man jedoch mitgenommen, dass die Ankündigung von Lockerungen als das Signal wahrgenommen werde, dass die Branche gebraucht habe.

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Aus Sicht des „Pangea“-Teams sollten die Festivals jedoch je nach Größe und Finanzkraft unterschiedlich betrachtet werden: „Viele werden sicherlich mit finanziellen Problemen ebenso zu kämpfen haben wie mit einem branchenweiten Personalmangel“, beschrieb ein Sprecher die weiterhin angespannte Lage bei seinen Kolleginnen und Kollegen.

RND/dpa

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