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Einsatz für Clubs und Discos: Leipzig bekommt einen „Botschafter der Nacht“

  • Die Clubszene befindet sich derzeit wegen der Corona-Pandemie in Zwangspause.
  • Doch in Leipzig werden bereits Pläne für den Neustart geschmiedet.
  • Die Belange der Clubs und Discos sollen künftig durch einen „Botschafter der Nacht“ in der Stadtverwaltung vertreten werden.
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Leipzig. Bereits im Januar hatte Leipzigs Oberbürgermeister Burkard Jung (SPD) angekündigt, dass im Frühjahr eine verantwortliche Person für das Clubleben in der Stadt berufen werden soll. Damals firmierte dies noch unter dem Schlagwort „Club-Bürgermeister/in“. Nun ist es offiziell: Wie die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) am Montag berichtet, sollen die Belange der Leipziger Clubs künftig durch einen „Botschafter der Nacht“ in der Stadtverwaltung vertreten werden. Eine entsprechende Ausschreibung für eine „Koordinierungsstelle Nachtleben“ im Kulturdezernat wurde am Montag bereits veröffentlicht.

Mehr Möglichkeiten statt Verbote

Für die Position des „Botschafters der Nacht“ werden laut „LVZ“ Personen gesucht, die sowohl Kenntnis von Verwaltungsprozessen haben als auch gut in der lokalen Clubszene vernetzt sind. Die Aufgaben: Vertretung der Clubs innerhalb der Stadtverwaltung, informieren, vermitteln und bei Konflikten etwa zwischen Clubs und Anwohnern oder Trägern von Bauvorhaben rechtzeitig deeskalieren.

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Vorbild für die Umstrukturierung der Leipziger Clubszene sei unter anderem Amsterdam gewesen, so Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke). Ziel sei demnach auch, im Hinblick auf Open-Air-Kultur, also etwa Partys im Freien, mehr zu ermöglichen anstatt zu verbieten.

RND/liz

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