Echo-Chefin verlässt Bundesverband Musikindustrie

Nach dem Echo-Skandal um die Deutschrapper Kollegah und Farid Bang verlässt die Echo-Geschäftsführerin Rebecka Heinz nun den Bundesverband Musikindustrie. Ob es wieder einen großen Pop-Preis geben wird, ist noch nicht bekannt.

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Berlin. Nach dem Aus des Musikpreises Echo verlässt die Echo-Geschäftsführerin Rebecka Heinz den Bundesverband Musikindustrie. "Ich bedaure sehr, mit Rebecka Heinz eine äußerst erfahrene und hochkompetente Kollegin zu verlieren", teilte der Vorstandsvorsitzende Florian Drücke am Dienstag in Berlin mit. Nach dem Antisemitismus-Skandal um die Rapper Kollegah und Farid Bang beim Echo-Pop waren alle Echo-Preise des Musikverbands abgeschafft worden.

Die Nachfolgepreise sollen künftig unabhängig vom Verband ausgerichtet werden. Ob es wieder einen großen Pop-Preis geben wird, ist noch nicht bekannt. Bei den Klassik-Preisen gab es im Oktober mit dem Opus-Klassik einen Neuanfang.

Von RND / dpa