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“Dramatische Lage”: Hilfe für freiberufliche Musiker gefordert

  • Bundesweit müssen Künstler und Musiker Auftritte absagen.
  • Grund dafür ist die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus.
  • Viele freiberufliche Musiker stehen damit vor dem sozialen Aus. Nun ruft die Deutsche Orchester-Stiftung zu Spenden auf, um ihnen nach Konzertabsagen zu helfen.
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Berlin. Die Deutsche Orchester-Stiftung ruft zu Spenden auf, um freischaffenden Musikern nach Konzertabsagen in Folge des Coronavirus zu helfen. "Die Lage der freiberuflichen Musikerinnen und Musiker ist dramatisch", sagte der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Gerald Mertens, am Montag. Betroffene könnten weder auftreten noch unterrichten. Eine Lohnfortzahlung gebe es nicht. "Viele stehen vor dem sozialen Aus."

Bundesweit müssen Künstler Auftritte absagen, damit sich das Coronavirus nicht weiter massiv ausbreitet. Zwar wollen die Länder-Kulturminister ein Krisenprogramm für Kreative auflegen. "Für viele könnte diese Hilfe zu spät kommen", warnte Mertens. Denn bis die staatliche Hilfe fließe, werde es noch Wochen dauern. "Wir wollen Betroffenen helfen, diese Zeit zu überbrücken."

“Kein Spielraum für Rücklagen”

Der Deutsche Musikrat forderte ein auf sechs Monate befristetes Grundeinkommen in Höhe von 1000 Euro für Betroffene. Bei den niedrigen Einkommen von freiberuflichen Musikern sei "kein Spielraum für Rücklagen gegeben", betonte Generalsekretär Christian Höppner. Deshalb sei es wichtig, "dass jetzt rasch und ohne bürokratischen Aufwand geholfen werden kann".

RND/dpa

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