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Auf Augenhöhe mit Grizzlys – die Kinodoku „Der Bär in mir“

  • Die Doku “Der Bär in mir” (Kinostart am 15. Oktober) ist ein fesselndes Kinoerlebnis, weit entfernt von üblichen Tierdokumentationen.
  • Der Dokumentarfilmer Roman Droux und der Schweizer Bärenforscher David Bittner begegnen in Alaska Grizzlys.
  • Wenn die Bären sich neugierig auf die Fremden zubewegen, geht dabei nicht nur mal eine Kamera zu Bruch, dann bibbert auch der Regisseur.
Margret Köhler
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Atemraubende Bilder aus den Weiten Alaskas: Der Dokumentarfilmer Roman Droux begleitet den Schweizer Bärenforscher David Bittner. Die beiden bewegen sich in einer beinahe unberührten Welt, der Mensch wird nur als Gast geduldet. In der Wildnis des Katmai-Nationalparks begegnen sie in der Doku „Der Bär in mir“ den Tieren aus nächster Nähe und auf Augenhöhe.

Wenn die Bären sich neugierig auf die Fremden zubewegen, geht dabei nicht nur mal eine Kamera zu Bruch, dann bibbert auch der Regisseur. Die massigen Grizzlys haben nichts mit den in Zoos dahindämmernden Wesen zu tun.

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So erzählt der sensationelle Film von blutigen Rivalitätskämpfen, der Aufzucht des Nachwuchses, von einem zärtlichen, aber entkräfteten Muttertier und herumtollenden Kleinen und davon, wie ein verletztes Junges zurückgelassen wird. Trotz Emotionen geht es nicht um Idylle oder Vermenschlichung, sondern ums nackte Überleben, um Hunger und Tod in einer majestätischen, aber unerbittlichen Natur mit ihren ganz eigenen Gesetzen.

Erst wenn in den Wildbächen die Lachssaison beginnt, ist die größte Gefahr gebannt. Der Kreislauf des Lebens beginnt erneut. Ein fesselndes Kinoerlebnis, weit entfernt von üblichen Tierdokumentationen.

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„Der Bär in mir“, Regie: Roman Droux, 95 Minuten, FSK 6, (Kinostart am 15. Oktober)

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