Digitale Frankfurter Buchmesse geht Sonntag zu Ende

  • Am Sonntag endet die digitale Frankfurter Buchmesse.
  • Wegen der Corona-Pandemie war das Event ins Netz verlagert worden.
  • Nun wollen die Veranstalter Bilanz ziehen.
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Frankfurt/Main. Eine ungewöhnliche Ausgabe der Frankfurter Buchmesse geht am Sonntag zu Ende. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte das internationale Branchentreffen nahezu ausschließlich im Internet stattgefunden. Das Programm für die Fachbesucher war von Anfang an nur in Form digitaler Konferenzen geplant. Hallenausstellung und Publikumstage waren im September abgesagt worden.

148.000 User aus 183 Ländern

Eine Bilanz zur 72. Ausgabe der Buchmesse wollen die Veranstalter am Sonntag ziehen. Bis Freitag nutzten 148 000 Userinnen und User aus 183 Ländern die digitalen Angebote. Mehr als 4400 Aussteller aus 103 Ländern hatten sich für diese virtuelle „Sonderausgabe“ angemeldet.

Im Netz gab es jede Menge gesellschaftliche Debatten zu sehen. Zahlreiche Autorinnen und Autoren, aber auch Tennisspielerin Andrea Petkovic, Sänger Campino und Schauspieler Lars Eidinger stellten ihre Bücher vor. Zum Abschluss der Buchmesse wird am Sonntag auch der indische Wissenschaftler Amartya Sen mit dem mit 25 000 Euro dotierten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

RND/dpa

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