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Dieter Hallervorden: Warum dürfen Friseursalons öffnen, Theater aber nicht?

  • Kabarettist Dieter Hallervorden kritisiert erneut die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung.
  • „Warum dürfen Friseursalons öffnen und Bühnen müssen schließen?“, fragt der Komiker.
  • Aufgeben komme für ihn aber nicht in Frage, so Hallervorden.
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Berlin. Kabarettist Dieter Hallervorden (85) hat erneut für die Öffnung von Theatern in der Corona-Krise geworben. Er halte die Schließung für unverhältnismäßig. „Warum dürfen Friseursalons öffnen und Bühnen müssen schließen?“, fragte Hallervorden in einem Beitrag, der am Montagabend in der rbb-„Abendschau“ gezeigt wurde.

„Ich meine, Friseure kommen ihren Kunden ja deutlich näher als die Schauspieler ihren Zuschauern“, sagte Hallervorden. Er finde es wichtig, dass sich die Regierung darum bemühe, dass die Gesunden nicht krank würden. „Aber doch bitte nicht an der falschen Stelle.“

„Ich habe gewisse Rücklagen. Und die bin ich bereit zu opfern“

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Wegen der Pandemie müssen Theater, aber zum Beispiel auch Kinos, Museen und Restaurants bis Monatsende schließen. Läden bleiben offen. Hallervorden geht beim Berliner Verwaltungsgericht gegen die vorübergehende Schließung seines Schlosspark Theaters vor. Eine Entscheidung steht noch aus.

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Psychologen hätten erklärt, wie Menschen litten, wenn ihnen Kultur genommen werde, sagte Hallervorden. Für ihn komme es nicht infrage, sein Theater in so schweren Zeiten im Stich zu lassen. „Ich habe gewisse Rücklagen. Und die bin ich bereit zu opfern. Zum Wohl des Theaters und ganz besonders auch für unsere Zuschauer.“

RND/dpa

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