Coronavirus: Grimme-Preisverleihung Ende März abgesagt

  • Die Anzahl der Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus verschoben oder abgesagt werden, steigt stetig.
  • Wie am Mittwoch verkündet wurde, wird auch die Verleihung der Grimme-Fernsehpreise ausfallen.
  • Beim 56. Grimmepreis sollten insgesamt 16 Auszeichnungen vergeben werden.
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Marl. Die Preisverleihung des 56. Grimme Preises in Marl ist wegen der Corona-Epidemie gestrichen. Die Absage für die am 27. März geplante Veranstaltung erfolge schweren Herzens, teilten das Grimme-Institut am Mittwoch in Marl mit. Für die Preisträgerinnen und Preisträger tue ihr die Absage besonders leid, erklärte die Geschäftsführerin des Grimme Instituts, Frauke Gerlach. Die Sicherheit der Teilnehmer der diesjährigen Grimme-Preisverleihung stehe jedoch an erster Stelle. „Außerdem wollen wir unseren Beitrag leisten, die fortschreitende Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen.“

Ob und wie eine Verschiebung erfolgen könne, werde ebenso wie eine alternative Form der Würdigung der Preisträger zu einem späteren Zeitpunkt geprüft, hieß es weiter. Der undotierte Grimme-Preis gilt als wichtigster deutscher Fernsehpreis.

Die Preisträger waren zuvor bereits bekannt gegeben worden. So gingen Grimme-Preise unter anderem an einige Streaming- und Pay-TV-Serien wie die Netflix-Serien „Skylines“ und „How to sell Drugs online (fast)“ sowie an den Sky-Krimi „Der Pass“. Insgesamt wurden 16 Produktionen prämiert. Die besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbands (DVV) ging an den Regisseur und Autor Heinrich Breloer.

RND/dpa

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