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Comeback der No Angels: Diese Acts der 2000er haben wir fast vergessen

  • 20 Jahre nach der Castingshow „Popstars“ wagt die erfolgreichste Girlgroup Deutschlands ein Comeback.
  • Die No Angels haben ihren Erfolgshit „Daylight in Your Eyes“ neu aufgenommen.
  • Aber was machen die anderen Stars der 2000er-Jahre?
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Hannover. Für Kinder der 2000er-Jahre wird ein echter Traum wahr: Mit den No Angels kehrt genau 20 Jahre nach Veröffentlichung der Single „Daylight in Your Eyes“ die erfolgreichste deutsche Girlband zurück. Gemeinsam haben vier der fünf ehemaligen Mitglieder den Song neu aufgenommen.

Die No Angels stehen heute symbolisch für das Jahrzehnt: Ähnlich wie in den Neunzigerjahren wurde der Popmarkt von Boy- und Girlgroups überflutet. Anders als bislang wurden diese allerdings nicht mehr heimlich zusammengecastet. Fortan verzichtete man auf die fürs Marketing erfundenen Kennenlernstorys und setzte auf große Fernsehshows: Bei den Privatsendern schoss eine Castingsendung nach der anderen aus dem Boden, eine Band nach der anderen stürmte mit ihren Songs die Charts. Die erste Show dieser Art war „Popstars“ bei RTL II – der Ursprung der No Angels.

Aber auch sonst war in den 2000er-Jahren einiges anders: Der quietschige Eurodance der Neunzigerjahre verschwand aus den Hitparaden, ab Mitte des Jahrzehnts sogar die Dance-Musik an sich. Stattdessen wurde es rockiger: Bands wie Green Day feierten ihre größten Erfolge in den 2000ern, in Deutschland tauchten plötzlich unzählige Deutschrockbands wie Juli oder Silbermond auf der Bildfläche auf.

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Manche Bands allerdings haben die Zeit der 2000er-Jahre nicht überlebt. Mit unserer Liste wagen wir eine kleine Zeitreise in die Welt der längst vergessenen 2000er-Acts und klären auf, was sie heute machen.

t.A.T.u.

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Ab 2003 sorgt ein russisches Popduo für Schlagzeilen über Schlagzeilen. Und zwar nicht zwangsläufig wegen dessen Musik – sondern weil sich die Sängerinnen von t.A.T.u. regelmäßig küssen und blank ziehen.

Und während die einen noch erstaunt die Augen verdrehen, freuen sich die Macher des umstrittenen Musikprojektes über den grandiosen Erfolg. t.A.T.u. ist nämlich von Anfang an ein abgekatertes Spiel: Jelena Katina und Julija Wolkowa werden bei einem Casting in Moskau von dem Musikproduzenten Iwan Nikolajewitsch Schapowalow entdeckt – und das Image der Band ist zu diesem Zeitpunkt bereits vorgegeben: „Lolitas“ mit lesbischen Neigungen sollen die beiden minderjährigen Sängerinnen sein, auf ihren Konzerten sollten sie für Aufsehen sorgen, weil sich sich dort teilweise entkleideten.

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Der Plan geht auf: t.A.T.u. wird zum erfolgreichsten russischen Popexport aller Zeiten. Der Song „All the Things She Said“ steigt 2003 auch in die deutschen Charts ein, viele Hits und mehrere Alben folgen.

2004 geben die beiden Sängerinnen offiziell zu, die lesbischen Neigungen nur gespielt zu haben, 2011 trennen sie sich schließlich. Die beiden Frauen ziehen sich ins Privatleben zurück. Eine kurzzeitige Wiedervereinigung gelingt 2014 mit einem Auftritt bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi. Die beiden Bandmitglieder gelten heute als zerstritten.

Monrose

Monrose gilt nach den No Angels als die zweite erfolgreiche Girlgroup, die aus dem Format „Popstars“ hervorgeht. Immerhin vier Jahre kann sich die Gruppe erfolgreich halten, in dieser Zeit erschienen vier Alben, die alle die deutschen Top Ten erreichen. Die anderen Bands aus der „Popstars“-Welt haben nicht so viel Glück: Weder Bro’Sis noch die Preluders oder Nu Pagadi überleben die ersten Jahre des Ruhms.

Ausgewählt werden Mandy Capristo, Senna Gammour und Bahar Kizil 2006 von den Juroren Detlef Soost, Nina Hagen und Dieter Falk. Die erste Single „Shame“ kommt im Dezember 2006 auf den Markt und stellt unmittelbar einen Rekord auf: Im Bereich der legalen Musikdownloads gibt es bis dato keinen einzigen Song, der binnen einer Woche nach seinen Erscheinen so oft heruntergeladen wird wie „Shame“.

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Das Album „Ladylike“ ist 2010 das letzte Studioalbum der Band. Bis heute sind die ehemaligen Mitglieder noch häufig in den Medien zu sehen. Senna Gammour hatte zeitweise Moderationsjobs bei Fernsehsendern und ist dieses Jahr bei „Let’s Dance“ als Kandidatin dabei, Mandy Capristo ist weiterhin als Sängerin aktiv. Bahar Kizil ist heute Sängerin der Band Traumfrequenz.

O-Town

Ganz ähnlich wie die No Angels und Monrose ist auch O-Town das Produkt einer Fernsehcastingshow. „Making the Band“ heißt das Format, in dem der inzwischen verstorbene Boybandmanager Lou Perlman ab 1999 Mitglieder für einen Backstreet-Boys-Nachfolger sucht.

Anfang 2000 sind diese gefunden und die Single „Liquid Dreams“ erscheint. Ein Song, in dem es eigentlich um feuchte Träume geht – im dazugehörigen Musikvideo tanzt die Band aber sicherheitshalber nur inmitten von riesigen Wassertropfen.

Rund drei Jahre lang sind O-Town enorm erfolgreich, mit zwei Alben erreichen sie auch die Top 20 der deutschen Charts. 2003 verlässt die Band nach Unstimmigkeiten ihre Plattenfirma J Records, kurz darauf geben die Mitglieder ihre Trennung bekannt.

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Ganz loslassen vom Ruhm kann die Band jedoch auch heute nicht. Vier der fünf Mitglieder veröffentlichten 2019 das Album „The O.T.W.N Album“ mit zeitgemäßer Elektro-Pop-Musik.

The Underdog Project

The Underdog Project, bestehend aus Vic Krishna und Craig Smart, ist seit 20 Jahren praktisch nur durch einen einzigen Hit bekannt: „Summer Jam“. Der Song erscheint erstmals im Jahr 2000 und entwickelt sich zu einem enormen Sommerhit. In Deutschland erreicht er Platz drei der Charts, ein paar weitere weniger erfolgreiche Songs folgen.

„Summer Jam“ allerdings hält sich bis heute: Beinahe jährlich wird der Hit noch einmal neu aufgelegt, im vergangenen Jahr war etwa der deutsche Produzent Alle Farben mit einem Remix an der Reihe.

Tokio Hotel

Mitte des Jahrzehnts beginnt plötzlich eine unerwartete Abkehr vom Plastikpop. Statt zusammengecasteten Boy- und Girlgroups stürmen plötzlich „echte Bands“ in den Markt: Junge Menschen, die tatsächlich Instrumente spielen können, die von den Problemen des Teenagerlebens singen und all das sogar auf Deutsch.

Eine dieser Bands ist 2005 Tokio Hotel. Die eineiigen Zwillinge Tom und Bill Kaulitz machen schon seit ihrer Kindheit zusammen Musik, die restlichen Mitglieder müssen nicht gecastet werden – man kennt sich aus Magdeburg. In den folgenden Jahren entwickeln sich die vier Jungs zu einer der erfolgreichsten deutschen Bands aller Zeiten, die jedoch auch stark polarisiert: Die einen lieben Tokio Hotel und reisen zu jedem Konzert, die anderen hassen die Band abgrundtief.

2010 wird Bill und Tom schließlich alles zu viel: Die Zwillinge entfliehen dem Ruhm in Deutschland und ziehen nach Los Angeles. Tokio Hotel allerdings gibt es noch bis heute: Erst vor einigen Wochen veröffentlichte die Band eine Kooperation mit dem deutschen Danceduo Vize, der Song „White Lies“ ist Titelsong der neuen Staffel von „Germany’s Next Topmodel“. Und auch sonst unterscheidet sich die Musik der Band heute deutlich von früheren Werken: Statt deutscher Rockmusik machen Tokio Hotel inzwischen englischsprachigen Synthiepop.

Las Ketchup

Gänzlich ungecastet ist auch die dreiköpfige spanische Girlgroup Las Ketchup, die 2002 mit dem „Ketchup Song (Asereje)“ einen weltweiten Erfolg feiert. Lola, Lucía, Pilar und Rocío Muñoz aus Córdoba sind nämlich Schwestern und machen schon seit ihrer Kindheit zusammen Musik.

Der „Ketchup Song“ entwickelt sich nicht nur zu einem Sommerhit, sondern etabliert im Sommer 2002 auch einen eigenen Tanzstil. Die Gruppe allerdings bleibt ein One-Hit-Wonder. 2006 nimmt Las Ketchup am Eurovision-Song-Contest in Athen teil und belegt mit dem Song Bloody Mary mit 18 Punkten Platz 21. Seither sind die Schwestern nahezu aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Bomfunk MC’s

Im Jahre 2000 läuft plötzlich ein Junge mit sehr vielen Rastalocken und sehr großem Kopfhörer durch einen sehr stylischen Bahnhof und beginnt mit der Fernbedienung seines Minidisc-Walkmans Leute zum Tanzen zu bringen. Das ungefähr ist die Handlung des legendären Musikvideos von „Freestyler“, dem ersten und einzigen Hit der Bomfunk MC’s.

Ismo Lappalainen alias DJ Gismo und Raymond Ebanks alias B.O.W. aus Finnland stecken hinter dem Projekt. „Freestyler“ erreicht in Deutschland Platz eins und hält sich satte 23 Wochen in den Charts. Die Nachfolgesongs können an den Erfolg jedoch nicht mehr anknüpfen.

Der Junge aus dem legendären Musikvideo heißt übrigens Marlo Snellman, sieht heute ganz anders aus, und ist jetzt Koch.

Cascada

2006 gelingt einem deutschen Musiktrio etwas, das kaum jemand für möglich gehalten hätte: Während in Deutschland elektronische Musik außerhalb der Clubs kaum noch eine Rolle spielt, steigen Cascada plötzlich mit einem krachenden Dancesong in die Top Ten der US-Charts ein. „Everytime We Touch“, ein Cover von Maggie Reilly, hält sich 31 Wochen in den Hot 100, währenddessen schwappt der Song nach Großbritannien und schließlich auch zurück nach Deutschland.

Interessant: Hier war „Everytime We Touch“ bereits 2004 veröffentlicht worden, doch außerhalb der Clubszene interessierte sich niemand für das Stück. Der US-Erfolg bringt Cascada schließlich den weltweiten Erfolg.

Das Trio rund um die Produzenten Manuel Reuter und Yann Pfeifer sowie Sängerin Natalie Horler prägt in den folgenden Jahren eine elektronische Musikrichtung, die sich „Hands Up“ nennt. Ende des Jahrzehnts ist der Hype jedoch vorbei: Cascada ändern ihren Stil und feiern mit der Popnummer „Evacuate the Dancefloor“ einen weiteren riesigen Erfolg.

2013 tritt Sängerin Natalie Horler beim Eurovision Song Contest an und erreicht nur den 21. Rang. Bis heute veröffentlicht das Trio jedoch Musik, Sängerin Horler steht noch häufig in Diskotheken auf der Bühne.

Oomph!

Im Februar 2004 stürmt eine Rockband aus Braunschweig mit dem Song „Augen auf!“ an die Spitze der Charts. Die Rede ist von Oomph!, und der Erfolg der Single ist der Grundstein für viele weitere Hits: Das Album „Wahrheit oder Pflicht“ schafft es auf den zweiten Platz der deutschen Albumcharts und erreicht Goldstatus. Die Nachfolgesingle „Brennende Liebe“ landet ebenfalls in den Top Ten. Im Dezember 2004 werden Oomph! bei der 1 Live Krone zur besten Band 2004 gewählt. „Augen auf!“ ist zudem Soundtrack des Videospiels Fifa 2005.

Und obwohl die Musik von Oomph! nicht mehr und nicht weniger als ein bisschen härterer Radiorock ist, löst die Band Kontroversen aus. Grund ist ihr Song „Gott ist ein Popstar“. Wegen der Diskussion um Mohammed-Karikaturen schließt der Sender RTL die Band von der Übertragung der „Echo Pop“-Veranstaltung aus. Auch andere Radio- und Fernsehsender weigern sich, das Lied zu spielen.

Der Karriere der Band tut das keinen Abbruch: In den folgenden Jahren sind die Musiker häufig in den Formaten von Stefan Raab zu sehen, etwa beim Bundesvision Song Contest oder bei der Wok-WM. Bis heute machen Oomph! Musik: Das letzte Album, „Ritual“, erschien 2019.

O-Zone

Boybands kamen in den 2000ern nicht nur aus Deutschland oder den USA. Das One-Hit-Wonder O-Zone ist eine moldauische Formation. Nach ersten Auftritten in der Heimat erscheint 2003 der Welterfolg „Dragostea din tei“, der sich in Deutschland wochenlang an der Spitze der Charts festsetzen kann.

2017 feiern O-Zone eine Livereunion und spielen zwei Konzerte anlässlich des Europatages in Chisinau und in Bukarest. Neue Songs allerdings erschienen bis heute nicht mehr. Mitglied Dan Balan allerdings startete nach der O-Zone-Zeit eine halbwegs erfolgreiche Solokarriere.

Wir sind Helden

„Sie haben uns ein Denkmal gebaut“: Auch heute noch dürften Kinder der 2000er-Jahre diesen Song mitgröhlen können. Die Band Wir sind Helden um Sängerin Judith Holofernes taucht erstmals 2003 auf der Bildfläche auf. Der Song „Guten Tag“ macht die Gruppe zunächst in Berlin bekannt, wo sie der RBB-Radiosender Radioeins regelmäßig spielt. 2002 schafft es die Band ganz ohne Majorlabel in die Rotation des Musiksenders MTV.

Das dazugehörige Album „Die Reklamation“ stürmt die Charts, viele weitere Platten folgen. Nebenbei engagiert sich die Band regelmäßig politisch.

Das letzte gemeinsame Album von Wir sind Helden erscheint 2010, 2012 gibt die Gruppe bekannt, auf unbestimmte Zeit zu pausieren, Judith Holofernes macht solo weiter.

Fragma

1998 gründen die Brüder Marco und Dirk Duderstadt das Projekt Fragma, der erste große Hit „Toca’s Miracle“ folgt im Jahr 2000. Der Song schafft es in Großbritannien bis auf Platz eins der Charts, in Deutschland immerhin auf Platz 46. Hier wird später ein anderer Song erfolgreich: „Everytime You Need Me“ hält sich ganze zehn Wochen in der Hitparade, weitere Songs folgen.

Die Produzenten hinter dem Act dürften allerdings die wenigsten kennen - Aushängeschild von Fragma ist die Sängerin Damae. Mit dem sinkenden Interesse an Euro-Trance-Musik, verlagert sich die Musik von Fragma mit der Zeit von den Charts in die Clubs. Die letzte offizielle Single „Thousand Time“ erscheint 2012.

Heute tritt Fragma noch häufig bei 2000er-Revivalpartys auf, wenn keine Pandemie dazwischen kommt. Frontfrau des Projekts ist heute die Sängerin Tess.

US5

Boygroupmanager Lou Perlman hatte in den 2000ern nicht nur eine Castingshow. Nach „Making the Band“ folgt 2005 das deutsche Format „Big in America“. Das Konzept: Neben zwei Amerikanern (Izzy Gallegos, Richard Stringini) und einem Briten (Jay Khan) sucht Perlman noch zwei deutsche Mitglieder für seine Boygroup. Die Wahl fällt letztendlich auf Christopher Watrin und Michael Johnson.

US5 haben daraufhin viele erfolgreiche Charthits, lösen jedoch auch zahlreiche Kontroversen aus. Häufig wechseln die Mitglieder der Band, es gibt irritierende Angaben über das tatsächliche Alter einiger Mitglieder. Zwischenzeitlich veröffentlicht die Boulevardpresse intime Bilder eines Sängers, andere steigen später wegen Burnouts aus.

Grund für die Auflösung 2009 ist schließlich jedoch der ausbleibende Erfolg der Band, so zumindest die offizielle Darstellung des Managements. Frontman Jay Khan verabschiedet sich daraufhin in die Welt des Trash TV: 2011 ist er mit einem unrühmlichen Auftritt bei „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ zu sehen und später beim Promiboxen.

Natural

Mindestens genauso bekannt wie Jay Khan wird in den 2000er-Jahren der Sänger Marc Terenzi – und zwar als zeitweiser Ehemann von Sarah Connor. Ursprünglich entspringt Terenzis Karriere jedoch der US-Boyband Natural.

Mit dieser will Lou Perlman Anfang des Jahrzehnts neue Wege gehen: Statt Plastikpop singen Natural Songs zu echten Instrumenten, die sie gleichzeitig auch noch spielen. Das macht die Musik jedoch nicht weniger einfältig.

Ein internationaler Erfolg werden Natural nicht. In den USA schafft es der Song „Put Your Arms Around Me“ trotz einer Zusammenarbeit mit der Ladenkette Claire’s nicht in die Top 100. In Deutschland machen Natural noch bis 2004 Musik, ehe sie sich schließlich trennen.

Frontman Marc Terenzi hat auch nach seiner TV-Hochzeit mit Sarah Connor noch häufig Auftritte im Fernsehen, etwa bei „Berlin Tag und Nacht“ oder in der Taff-Reportage „Promis im Pauschalurlaub“. Die anderen Bandmitglieder haben sich weitestgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Safri-Duo

Mit „Played-A-Live (The Bongo Song)“ schaffen die dänischen Trommelspieler Uffe Savery und Morten Friis Anfang der 2000er-Jahre einen Welterfolg. Zunächst will keine Plattenfirma den Song veröffentlichen, 2001 dann allerdings stürmt das Duo mit dem Dance-Song europaweit die Hitparaden.

Die Bilanz: Goldstatus in Dänemark, Deutschland, Norwegen, Russland, Schweden und Spanien, Platin in Belgien, Dänemark, Deutschland und der Schweiz.

Trotz des Erfolgs bleibt das Safri-Duo ein One-Hit-Wonder, spätere Songs können nicht mehr an die Erfolge des Ursprungswerks anknüpfen. Trotzdem veröffentlichen Savery und Friis weiter Musik. Zuletzt erscheint 2017 ein deutscher Schlager-Dance-Song mit dem Titel „Zeit der Sommernächte“.

Alcazar

Mit Dance-Pop aus Schweden stürmen Alcazar ab 2001 die Charts. „Crying at the Discoteque“ heißt das Stück, das vor allem wegen eines Siebzigerjahre-Samples des Hits „Spacer“ von Sheila B. Devotion zum Hit wird. Es folgen viele weitere Dance-Songs sowie drei Alben.

2003 und 2005 nehmen Alcazar beim schwedischen Vorentscheid zum Eurovison Song Contest teil. Beide Male klappt es nicht mit dem Sieg. Immerhin: Beim Finale des ESC 2014 darf die Gruppe im Finale die Punkte vorlesen.

2018 geben Alcazar schließlich ihre Trennung bekannt. Die ehemaligen Mitglieder versuchen sich seither an Soloprojekten.

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