• Startseite
  • Kultur
  • Burgtheater-Chef extrem verärgert über Lockdown: „Wie lange noch verschaukeln lassen?“

Burgtheater-Chef extrem verärgert über Lockdown: „Wie lange noch verschaukeln lassen?“

  • Der Lockdown in Österreich wurde gerade bis zum 24. Januar verlängert.
  • Die Entscheidung stößt beim Chef des berühmten Wiener Burgtheaters auf massive Kritik.
  • „Wie lange sollen wir uns noch verschaukeln lassen?“, schreibt Martin Kusej in einer Mitteilung.
Anzeige
Anzeige

Wien. Die Verlängerung des Lockdowns in Österreich um eine Woche ärgert den Chef des Wiener Burgtheaters, Martin Kusej. „Ich denke, dass ich für alle Menschen spreche, die in den Theaternarbeiten, wenn ich frage: Wie lange sollen wir uns noch verschaukeln lassen?“, schrieb Kusej am Montag in einer Mitteilung. Nun sei der Zeitpunkt für die Wiedereröffnung der Theater wieder ungewiss. Nach eindeutigen Signalen seitens der Regierung Mitte Dezember habe das Burgtheater Vorstellungen ab dem 22. Januar in all seinen Spielstätten geplant und entsprechende Vorbereitungen getroffen. „Und von heute auf morgen ist mal wieder alles Makulatur“, so Kusej.

Die Kultureinrichtungen hätten sehr gute, bereits bewährtePräventionskonzepte, mit denen sie bei zulässiger Infektionslage öffnen könnten. „Darüber spricht man nicht einmal mehr.“ Insgesamt wertete der Intendant die Entscheidungen als ein erneutes Zeichen dafür, welchen eher überschaubaren Stellenwert der Kulturbereich für die österreichische Regierung in der so genannten Kulturnation Österreich habe.

Lockdown in Österreich bis 24. Januar

Der Lockdown sollte zumindest für alle, die bei einem Antigen-Test negativ gewesen wären, ab dem 18. Januar enden. Nach einem geschlossenen Nein der Opposition hat die Regierung nun das öffentliche Leben bis zum 24. Januar heruntergefahren.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen