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Branche fordert: Veranstaltungen für Getestete oder Geimpfte ermöglichen

Die Veranstaltungsbranche steckt weiter in der "Klemme", wie das Aktionsbündnis "Alarmstufe Rot" vor einigen Tagen bei einer Kundgebung in Hamburg deutlich machte.

Die Veranstaltungsbranche steckt weiter in der "Klemme", wie das Aktionsbündnis "Alarmstufe Rot" vor einigen Tagen bei einer Kundgebung in Hamburg deutlich machte.

Berlin. Die Veranstaltungsbranche fordert, zumindest gegen Corona Geimpfte oder Getestete wieder zu Veranstaltungen zuzulassen. „Getestet oder geimpft“ muss ausreichen, um eine Veranstaltung besuchen zu dürfen“, sagte Jens Michow, Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „In Kombination mit einer Teststrategie muss es doch möglich sein, dass Veranstaltungen und Konzerte stattfinden können.“ Er verwies auf einen Modellversuch der Technischen Universität Berlin, der Berliner Charité sowie des Robert Koch-Instituts, nach dem das Ansteckungsrisiko bei einem Theaterbesuch niedriger sei als im Supermarkt.

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Die Konzert- und Veranstaltungsbranche brauche zielgerichtete Maßnahmen, sagte Michow. „Bei einigen Hilfen merkt man, dass die Ministerien die Abläufe unserer Branche immer noch nicht verstanden haben. Vorlaufkosten können zum Beispiel erstattet werden, wenn Veranstaltungen ab März 2020 beantragt wurden. Veranstaltungen werden zwei Jahre im Voraus geplant. Vorlaufkosten, die ab März 2020 entstanden sind, kann man an einer Hand abzählen.“ Große Veranstalter überlegten bereits, Veranstaltungen für 2022 abzusagen, weil die Absicherung zukünftiger Veranstaltungsausfälle nicht komme.

RND/dpa

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