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“Big Brother”-Theaterstück kommt als Web-Serie ins Netz

  • 20 Jahre ist es inzwischen her, dass erstmal Kandidaten für “Big Brother” in Deutschlands bekanntesten TV-Container gezogen sind.
  • Nun blickt ein Theaterstück auf die Reality-Show und die Frage: Wie real ist das Ganze?
  • Doch wegen des Coronavirus kann das Stück nicht wie geplant aufgeführt werden.
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Nürnberg. Vor 20 Jahren sind erstmals Menschen für die Reality-Show "Big Brother" in einen Container gezogen. Ihr Gefühlsleben breiteten sie vor den Fernsehzuschauern aus, die sich trotzdem immer fragten: Wie real ist das Ganze? Was ist echt, was gespielt? Diese Fragen lotet auch das Theaterstück "Erste Staffel. 20 Jahre Großer Bruder" von Boris Nikitin anlässlich des "Big Brother"-Jubiläums aus. Wegen der Corona-Krise kann es nicht wie geplant am 15. Mai am Nürnberger Staatstheater uraufgeführt werden. Stattdessen kommt "Erste Staffel" am Mittwoch (29. April) in einem etwas abgeänderten Format als Web-Serie ins Netz.

Darsteller treten als reale Personen auf

Darin greifen Nikitin und das Ensemble Situationen, Figuren und Fragestellungen aus dem Stück auf und geben Einblicke, wie Theater in Zeiten von Corona funktioniert. "Die Darsteller treten auch als reale Personen auf", sagte eine Theatersprecherin am Dienstag. Sie erzählen in den 5 bis 15 Minuten langen Folgen, was sie angesichts der Corona-Krise beschäftigt, und bringen das in Verbindung mit dem Stück - zeigen also gewissermaßen, was sie in ihrem eigenen Corona-bedingten Container erleben. Die Kulturbühne des Bayerischen Rundfunks und der Digitale Fundus des Staatstheaters veröffentlichen mittwochs und samstags um 17 Uhr jeweils eine neue Folge.

RND/dpa

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