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Berlinale in der Pandemie kostet den Bund rund 10 Millionen Euro mehr

  • Die Berlinale findet in diesem Jahr unter Corona-Bedingungen statt.
  • Dafür muss der Bund rund 10 Millionen Euro extra zahlen.
  • „Wir möchten damit ein starkes kultur- und filmpolitisches Signal setzen", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters.
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Berlin. Die coronabedingt geteilten Filmfestspiele in Berlin muss der Bund in diesem Jahr mit rund zehn Millionen Euro zusätzlich finanzieren. „Wir haben schon im Winter, als der zweite Lockdown auf einem Höhepunkt war und wir nicht wissen konnten, was wann wieder möglich sein würde, eine zweistellige Millionensumme reserviert“, sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters in Berlin.

Die Berlinale sei das erste solche Festival weltweit, das wieder an den Start gehe. „Das ist uns auch finanziell große Anstrengungen wert. Wir möchten damit ein starkes kultur- und filmpolitisches Signal setzen und den Neustart der Kulturbranche sichtbar machen“, sagte die CDU-Politikerin. Die genaue Summe lässt sich noch nicht beziffern.

Berlinale zählt zu den großen Filmfestivals

Wegen der Pandemie wurden die Filmfestspiele in Berlin geteilt - im März konnten Fachleute online Filme schauen, nun ist von Mittwoch (9. Juni) an ein öffentliches Festival unter freiem Himmel geplant. Die Berlinale zählt neben Cannes und Venedig zu den großen Filmfestivals.

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Die Festspiele finanzieren sich in der Regel zu einem Drittel vom Bund mit derzeit 10,3 Millionen Euro. Ebenfalls ein Drittel bringt sonst der Ticketverkauf - im vergangenen Jahr waren es etwa 330.000 Eintrittskarten. Die restlichen Einnahmen sichern Sponsoren. Die Berlinale kann 2021 nur rund 60.000 Tickets verkaufen. Auch beim Sponsoren-Anteil sind erhebliche Rückgänge einkalkuliert.

RND/dpa

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