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Bayerischer Filmpreis: Publikum krönt „Leberkäsjunkie“ zum Film des Jahrzehnts

  • Ein Eberhofer-Krimi wurde zum besten Film der letzten zehn Jahre gekürt.
  • Beim Bayerischen Filmpreis erhielt „Leberkäsjunkie“ den „Publikumspreis des Jahrzehnts“.
  • Es gebe „keine schönere Auszeichnung als die des Publikums“, bedankte sich Produzentin Kerstin Schmidbauer.
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Kultstatus erreichten die Eberhofer-Filme schon vor Jahren. Seit 2013 begeistern die bayerischen Krimi-Komödien um den von Bestseller-Autorin Rita Falk erfundenen Provinzpolizisten Franz Eberhofer die Zuschauer. Und das nun auch ganz hochoffiziell: Beim Bayerischen Filmpreis erhielt mit „Leberkäsjunkie“ der letzte Teil der Reihe von 2019 den „Publikumspreis des Jahrzehnts“. Dabei sollte aus den Publikumspreis-Siegern der vergangenen zehn Jahre ein Gewinner gekürt werden - erstmals in der Geschichte des Filmpreises.

Regisseur Ed Herzog und Autorin Rita Falk, auf deren Romanen die Filme basieren, nahmen die Auszeichnung entgegen, während die Hauptdarsteller des beliebten Duos Eberhofer/Birkenberger, Sebastian Bezzel und Simon Schwarz, per Bildschirm ins Studio geschaltet wurden. Es gebe „keine schönere Auszeichnung als die des Publikums, weshalb der Publikumspreis des Bayerischen Filmpreises der wichtigste Preis überhaupt ist“, bedankte sich Produzentin Kerstin Schmidbauer.

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Auch der Vorstandsvorsitzender der Constantin Film, Martin Moszkowicz, gratulierte und kündigte an: „Auch wenn die Kinos leider noch geschlossen sind: Der nächste Eberhofer kommt bestimmt und er kommt ins Kino.“ So ist es geplant: Die siebte Heimatkrimikomödie namens „Kaiserschmarrndrama“ soll am Donnerstag, 5. August, in den hiesigen Kinos starten. Insgesamt 5,5 Millionen Zuschauer sahen die Eberhofer-Krimis bisher auf der großen Leinwand.

Zu sehen ist die Preisverleihung in der BR-Mediathek. Zudem wird sie am Sonntag, 2. Mai, um 11.20 Uhr, in 3sat ausgestrahlt.

Neben „Leberkäsjunkie“ ausgezeichnet wurden beim diesjährigen Bayerischen Filmpreis unter anderem Oliver Masucci als bester Darsteller für seine Hauptrollen in „Schachnovelle“ sowie Julia von Heinz („Und morgen die ganze Welt“) für die beste Regie. Dass die Schauspielerin Martina Gedeck den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder erhalten würde, war bereits vorab kommuniziert worden.

RND/Teleschau

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