Barenboim dirigiert Konzert für Opfer des Nahostkonflikts

  • Mit dem „Konzert für Berlin“ will Daniel Barenboim mit der Staatskapelle Berlin an die Opfer des Nahostkonflikts erinnern.
  • Der Dirigent und Pianist halte sowohl die palästinensische als auch die israelische Staatsbürgerschaft und leide mit beiden Seiten.
  • Auftreten wird auch der in Nazareth geborene Geiger Yamen Saadi.
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Berlin. Mit seinem „Konzert für Berlin“ will Daniel Barenboim mit der Staatskapelle Berlin an die Opfer des Nahostkonflikts erinnern. „Ich halte sowohl die palästinensische als auch die israelische Staatsbürgerschaft und leide mit beiden Seiten in diesem Konflikt“, erklärte Barenboim am Mittwoch.

Bei dem Konzert in der Staatsoper Unter den Linden am 23. Juni spielt der 1997 in Nazareth geborene Geiger Yamen Saadi Max Bruchs Violinkonzert Nr. 1. Auf dem Programm steht auch Beethovens Sinfonie Nr. 5. Die kostenlosen Karten werden über KulturLeben Berlin vergeben, einen Verein, der sozial benachteiligten Menschen den Zugang zur Kultur erleichtern will.

„Ich bin zutiefst betroffen“

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„Ich bin zutiefst betroffen über den jüngsten israelisch-palästinensischen Krieg, so wie ich über alle Kriege seit Beginn des Konfliktes 1948 sehr traurig und betroffen bin“, erklärte Barenboim weiter. Bei dem Konflikt seien beide Völker zutiefst davon überzeugt, das Recht zu haben, auf dem gleichen kleinen Stück Land zu leben – am besten jeweils ohne den anderen.

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Als Palästinenser sei die Wahl von Yamen Saadi als Solist deswegen besonders stimmig: „Wir widmen es den Opfern des Krieges auf beiden Seiten“, erklärte Barenboim über das Konzert.

dpa/RND

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