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Ausstellung zu Trickfilmschweinen Piggeldy und Frederick eröffnet

  • Das Kunsthaus in Stade (Niedersachsen) hat eine Sonderausstellung zur Geschichte der Trickfilmschweine Piggeldy und Frederick eröffnet.
  • Damit soll der 50. Geburtstag der Figuren gefeiert werden.
  • Bis Ende der Neunzigerjahre liefen 140 Folgen des Formats im Fernsehen.
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Stade. Das Kunsthaus in Stade bei Hamburg hat am Sonnabend eine Sonderausstellung zur Geschichte der Trickfilmschweine Piggeldy und Frederick eröffnet, die in den 1970er Jahren im ARD-Sandmännchen Kultstatuts erlangten. Bis zum 5. September sind in dem Museum auf drei Etagen unter anderem mehr als 100 Illustrationen zu sehen. Anlass für die Schau unter dem Titel „Nichts leichter als das“ ist der 50. Geburtstag der Figuren, die 1971 im Landkreis Stade von der Autorin Elke Loewe und ihrem Mann, dem Grafiker Dieter Loewe, erdacht wurden. Sie boten die Idee dem NDR in Hamburg an, der sie für das Sandmännchen ins Programm aufnahm.

Inhalt der Serie ist ein kindgerechtes und witziges, manchmal auch freches Frage-Antwort-Spiel: Frederick ist ein bedachtes Schwein, dem immer etwas einfällt, wenn sein kleiner Bruder Piggeldy etwas von ihm wissen will, etwa, was wohl Liebe, Geduld, Sehnsucht, Glück oder ein Geheimnis ist. „Nichts leichter als das“, sagt Frederick dann, „komm mit“.

Mehr als 140 Folgen

Immer ist mit der Antwort eine Erkundungstour verbunden, bei der sich herausstellt, dass es viel zu entdecken gibt. „Es sind die ganz großen Fragen, die Kinder auch heute noch bewegen“, sagte Kuratorin Regina Wetjen. „Die Folgen geben den beiden Brüdern stets Zeit, auf die Lösung zu kommen. Das ist gemeinsames Philosophieren.“

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Ab 1973 liefen die Episoden im Fernsehen, insgesamt entstanden mehr als 140 Folgen. Nachdem Dieter Loewe 1998 im Alter von 68 Jahren starb, gab es keine animierten Filme mehr. „Piggeldy und Frederick waren sein Lebenswerk geworden“, betonte Wetjen. Nach dem Tod des Grafikers erschienen nur noch einige Bücher mit Zeichnungen aus seinem Nachlass sowie Hörbücher und DVDs. Ältere Folgen können aber weiter auf Youtube aufgerufen werden und werden nun auch in der Ausstellung gezeigt. Besuchstermine im Kunsthaus müssen derzeit aufgrund der momentan gültigen Corona-Bestimmungen online vereinbart werden.

RND/epd

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