222 Schaufensterpuppen als Aufruf gegen Gewalt an Frauen

  • Eine Installation des Kölner Dennis Josef Meseg zog am Donnerstag in Berlin die Blicke auf sich.
  • Der Künstler hatte 222 orangefarbene, mit Klebeband umwickelte Schaufensterpuppen aufgestellt.
  • Die Kunstaktion soll als Aufruf gegen Gewalt an Frauen verstanden werden.
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Berlin. 222 orangefarbene, mit Klebeband umwickelte Schaufensterpuppen haben am Donnerstag mitten in Berlin Blicke vieler Passanten auf sich gezogen. Die Installation des Kölner Künstlers Dennis Josef Meseg (41) soll als Aufruf gegen Gewalt an Frauen verstanden werden.

Das optisch aufsehenerregende Werk mit dem Titel „Broken“ war zum Abschluss einer „Deutschlandtournee“ am Tag der Menschenrechte am Potsdamer Platz zu sehen. Zuvor standen die 222 Schaufensterpuppen an 17 Tagen an anderen Orten in Deutschland, darunter Bonn, Dresden, Bamberg und Hamburg.

„Verschleppt“, „eingesperrt“, „geschlagen“ und „MeToo“

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Auf den mit Klebeband umwickelten Puppen standen Worte wie „verschleppt“, „eingesperrt“, „geschlagen“ und „MeToo“. „Männer des 21. Jahrhunderts können sehr wohl zu der Einsicht gelangen, dass ihre Mütter, Frauen und Töchter genauso wertvoll sind wie sie selber, und die gleiche Achtung verdienen“, so Meseg.

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Die Installation war in Berlin wie in allen anderen Städten nur einen Tag zu sehen. Am Abend sollten die Schaufensterpuppen auf vier Transporter verladen und wieder ins Atelier des Künstlers gebracht werden.

RND/dpa

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