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Lustig oder geschmacklos?

Nach Diskussion um „Layla“: Ikke Hüftgold und Matusa veröffentlichen „13 kleine Kegelbrüder“

Gerade erst löste der Ballermannsong „Layla“ eine deutschlandweite Sexismusdebatte aus. Nun ist in dem Label von Partysänger Ikke Hüftgold ein weiteres Lied erschienen, das für Kontroversen sorgen könnte.

Erst kürzlich entfachte der Ballermannsong „Layla“ eine deutschlandweite Sexismusdebatte. Nun sorgt der nächste Song aus dem Label von Schlagersänger Ikke Hüftgold für Kontroversen. Denn zusammen mit dem Sänger Michael Matusa hat Hüftgold den Satiresong „13 kleine Kegelbrüder“ veröffentlicht. In dem Lied spielt Matusa kritisch auf die Festnahme der Deutschen auf Mallorca an, die wegen des Verdachts auf Brandstiftung in Untersuchungshaft saßen. Inzwischen sind die Männer wieder auf freiem Fuß, der Fall ist jedoch längst nicht abgeschlossen. Und ob das Lied den Münsterländern gefallen dürfte, ist ebenso fraglich.

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Matusa betont, der Song sei als Satire zu verstehen

Dreh- und Angelpunkt des Textes sind immer wieder auftauchende Anspielungen auf den Brand der Bar „Why not Mallorca“ am an der Playa de Palma. Zur Melodie des 1996 von den Toten Hosen veröffentlichten Liedes „10 kleine Jägermeister“ singt Matusa Zeilen wie „Zehn kleine Kegelbrüder feiern ihren Suff, zwei wollen Kippen schnippen, die anderen gehen in den Puff.“ Damit spielt er auf ein Bordell an, das durch den Brand am 20. Mai in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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Gegenüber der „Mallorca Zeitung“ betont Matusa, es handele sich bei dem Song um Satire und es ginge ihm nicht darum, die Schuldfrage zu klären. „Die Geschichte ist im Prinzip fiktiv“, erklärt er. „Natürlich lehnt es sich an die wahren Geschehnisse an, es ist aber als Satire zu sehen, die eher gegen Politik und Polizei schießt.“ Auch Ikke Hüftgold bekräftigt die Intention des Liedes, wie er gegenüber RTL erklärt: „Das ist ein Satiresong, aber mit einem kritischen Unterton an die Behörden, wie mit der Mallorca-Clique umgegangen wurde“.

„Das hängt davon ab, ob sich die DJs trauen, das Lied zu spielen“

Ob der Song eine ähnlich große Aufmerksamkeit wie der kürzlich zum Sommerhit des Jahres gekürte Track „Layla“ erhält, bleibt abzuwarten. „Das hängt davon ab, ob sich die DJs trauen, das Lied zu spielen“, erklärt Matusa gegenüber der „Mallorca-Zeitung“.

Den in dem Lied besungenen Kegelbrüdern aus Deutschland wird vorgeworfen, am 20. Mai kurz nach ihrer Ankunft auf Mallorca einen Brand in der Nähe des Ballermanns an der Playa de Palma verursacht zu haben. Sie sollen vom Balkon ihrer Hotelzimmer brennende Kippen und Alkohol auf das Schilfdach der Terrasse einer darunterliegenden Gaststätte geworfen haben. Das Dach fing Feuer und zwei Gaststätten, eine Wohnung und Teile des Restaurants wurden beschädigt. Zwei Menschen erlitten leichte Verletzungen.

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RND/liz

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