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Wie hoch ist die Corona-Dunkelziffer in Afrika? WHO setzt bei Aufklärung auf Schnelltests

  • Viele Corona-Infektionen in Afrika könnten wegen geringer Testkapazitäten noch unerkannt sein.
  • Die Weltgesundheitsorganisation hofft, dass Schnelltests über diese Dunkelziffer aufklären können.
  • Im Sommer waren die Corona-Fallzahlen in der WHO-Region Afrika zuletzt gesunken.
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Genf. Die Weltgesundheitsorganisation setzt große Hoffnungen auf die großflächige Einführung von Corona-Schnelltests in Afrika. Das könne die Lage im Kampf gegen Covid-19 grundlegend ändern, da „diese hochqualitativen Tests helfen werden, den riesigen unerfüllten Testbedarf in Afrika zu decken“, sagte die WHO-Generaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, am Donnerstag in einer Online-Konferenz von Brazzaville aus.

Wie aussagekräftig ist die afrikanische Corona-Statistik?

Mehr Tests werden auch die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in die Höhe treiben, sagen einige Experten. Die aus Algerien und den Ländern südlich der Sahara bestehende WHO-Region Afrika hat im Sommer einen Rückgang verzeichnet: Von 15.000 im Juli auf 4000 im September.

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Andere Experten sagen, Afrika habe bisher viel zu geringe Testkapazitäten gehabt, insbesondere in unzugänglichen ländlichen Gebieten. Die bisherige Corona-Statistik gebe deshalb nicht den wirklichen Stand wieder.

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Moeti sagte, die gesunkenen offiziellen Coronavirus-Fälle im Sommer hätten viele Länder veranlasst, strenge Sperrmaßnahmen zu lockern. Das dürfte wieder zu einem Anstieg der Fallzahlen führen. Von größter Bedeutung sei, einen exponentiellen Anstieg zu verhindern.

RND/AP

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