WHO zur Corona-Pandemie: Die Zahl der Todesfälle steigt

  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Europa scheint zurückzugehen – das berichtet die Weltgesundheitsorganisation.
  • Dafür werden immer mehr Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2 registriert.
  • Rund die Hälfte der Corona-Toten sind Europäer.
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London. Die Corona-Pandemie hat sich laut der Weltgesundheitsorganisation in der vergangenen Woche abgeschwächt. Die Zahl neuer Todesfälle sei allerdings auf mehr als 67.000 gestiegen, teilte die WHO am Mittwoch mit.

Corona-Infektionen steigen in Afrika

Für Europa vermeldete sie einen Abwärtstrend bei den neuen Infektionsfällen: Deren Zahl sei in der vergangenen Woche um etwa sechs Prozent gefallen, nach einem Rückgang um zehn Prozent in der Vorwoche. Die vielerorts gültigen Kontaktbeschränkungen schienen Wirkung zu zeigen.

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Gleichwohl entfallen nach WHO-Angaben etwa die Hälfte der Corona-Toten auf Europa. Afrika habe den größten Anstieg bei Infektionsfällen und Toten in der vergangenen Woche vermeldet, insbesondere in Südafrika, Algerien und Kenia, teilte die Weltgesundheitsorganisation mit. In Japan und Myanmar seien die Zahlen der neu Infizierten stark gestiegen.

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Allein Russland vermeldete am Mittwoch 507 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus, der bislang höchste Tageswert in dem Land. Am Vortag hatte Russland bereits einen bisherigen Rekord von 491 neuen Toten mitgeteilt. Die Corona-Arbeitsgruppe der Staatsführung gab am Mittwoch 23.765 neue bestätigte Infektionsfälle bekannt.

RND/AP

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