WHO: Zahl der Corona-Neuinfektionen in Europa geht leicht zurück

  • Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Europa rückläufig.
  • Die meisten neuen Fälle wurden bisher in Deutschland und Großbritannien verzeichnet.
  • Zur Omikron-Variante verweist die WHO auf ermutigende Daten.
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In Europa ist die Zahl der der Corona-Neuinfektionen und -Todesfälle nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation leicht zurückgegangen. Die WHO teilte am Dienstagabend mit, in den 53 Ländern der Region Europa seien die Neuinfektionen in den vorangegangenen sieben Tagen um zwei Prozent gesunken. Die meisten der mehr als 2,6 Millionen neuen Fälle seien dabei in Deutschland und Großbritannien registriert worden. Die Todeszahlen seien im Vergleich zur vorangegangenen Woche um drei Prozent auf 29.000 gefallen.

Zuvor war die Zahl der Fälle in Europa seit Mitte Oktober stetig gestiegen. Die WHO verwies außerdem darauf, dass mit Stand Montag alle 212 bestätigten Infektionen mit der Omikron-Variante in 18 Ländern der EU bisher ohne Symptome oder mit milden Symptomen verlaufen seien. Die WHO erklärte, ihr Verständnis der Omikron-Variante werde sich weiterentwickeln, sobald mehr Daten über ihre Auswirkungen vorlägen.

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Zahl der neuen Fälle weltweit stagniert

Weltweit stagnierte die Zahl der neuen Fälle in der vergangenen Woche nach WHO-Angaben mit mehr als vier Millionen gemeldeten Neuerkrankungen. Gleichzeitig stieg die Zahl der wöchentlichen Todesfälle um zehn Prozent auf mehr als 52.500. In den Vereinigten Staaten wurden mit mehr als 752.000 Infektionen die meisten neuen Fälle gemeldet, was einem Anstieg von 30 Prozent gegenüber der Vorwoche entsprach.

In Afrika, wo bisher die wenigsten Fälle der sechs WHO-Regionen registriert wurden, stieg die Zahl der Neuinfektionen um 79 Prozent auf insgesamt mehr als 6,3 Millionen seit Beginn der Pandemie. Die gemeldeten Todesfälle gingen um 13 Prozent auf 498 zurück. Insgesamt hat die Region Afrika mehr als 153.000 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu verzeichnen, verglichen mit mehr als 1,5 Millionen in Europa und 2,3 Millionen in der Region Amerika, wie die WHO mitteilte. Die Zahl der tatsächlichen Infektionen und Todesfälle dürfte nach Einschätzung von Experten deutlich höher sein.

RND/AP

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