WHO: Corona muss auch im Umfeld von Schulen bekämpft werden

  • Zu Beginn des neuen Schuljahres ruft die WHO dazu auf, die Ansteckungsgefahr in Schulen zu minimieren.
  • Dafür müsste aber auch das Umfeld der Kinder und Jugendlichen kontrolliert werden.
  • Neben dem Tragen einer Maske müsse außerdem der Abstand zwischen den Schülern gewahrt werden.
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Genf. Mit dem Start des neuen Schuljahres muss das Coronavirus nicht nur in Schulen selbst, sondern auch im Umfeld der Kinder und Jugendlichen rigoros bekämpft werden - darauf weist die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hin. Sonst könne es sich schnell in Schulen ausbreiten. "Es ist wirklich entscheidend, dass wir Ausbrüche und Übertragungen in der Umgebung von Schulen unter Kontrolle bringen", sagte die Covid-19-Beauftragte Maria van Kerkhove am Freitag in Genf. Die WHO werde in den nächsten Tagen Empfehlungen für das Tragen von Masken in Schulen herausgeben.

Alleine das Tragen einer Maske reicht nicht aus

Allerdings reichten Masken allein nicht aus, um die Ausbreitung des Virus zu stoppen, warnte der WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Gleichzeitig müssten Schülerinnen und Schüler auch Abstand wahren, und je nach Räumlichkeiten sei es vielleicht auch nötig, kleinere Klassen zu bilden. Bislang gibt es nach Angaben von van Kerkhove nicht genügend Studien über Ansteckungsketten mit Kindern. Die meisten Kinder, die sich infizierten, hätten nur sehr milde Symptome.

RND/dpa

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