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Aus dem Kontext gerissen? Virologe Streeck präzisiert Aussage zu Lockdown

  • Kam der deutsche Corona-Lockdown zu schnell?
  • Mit dieser Aussage wird Hendrik Streeck nach einem Interview in dieser Woche häufig zitiert.
  • Auf Twitter kritisiert der Bonner Virologe, Aussagen aus dem Interview seien aus dem Kontext gerissen worden.
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Der Virologe Hendrik Streeck hat seine Aussagen zu einem möglicherweise verfrühten Lockdown präzisiert. Die “Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) hatte am Mittwoch berichtet, dass der Forscher den deutschen Lockdown mit seinen gravierenden Folgen in einem Interview mit der Zeitung kritisiert habe. Die Zeitung zitiert Streeck mit der Aussage, dass nach dem Verbot von Großveranstaltungen die Infektionszahlen bereits gesunken seien: „Die weiteren Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen hätte ich dann vom tatsächlichen Verlauf abhängig gemacht, auch um zu sehen, wie die einzelnen Beschränkungen wirken und ob zusätzliche Schritte wirklich nötig sind.”

Streeck: Masken wirken

Daraufhin hatte Streeck auf seinem Twitter-Account am Mittwoch kritisiert, dass seine Aussagen aus dem Kontext genommen worden seien. Im Bezug auf die Corona-Maßnahmen habe er stets die Politik für die ersten Maßnahmen gelobt. “Um die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen GETRENNT beurteilen zu können, sind wir zu schnell in den Lockdown gegangen", schrieb der Virologe von der Universität Bonn.

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Auch seine Kritik an den Masken sei demnach falsch dargestellt worden. “Masken wirken. Aber falsch angewendet und ungewaschen sind sie Nährboden für weitere Krankheitserreger, darauf weißt auch die WHO hin", twitterte Streeck.

RND/asu

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