Verhütung ohne Hormone: Temperatur-Methode hat ihre Tücken

  • Bei der Temperatur-Methode wird mit dem Thermometer verhütet – denn vor dem Eisprung steigt die Körpertemperatur.
  • Auf den Kalender sollte man sich aber nicht verlassen. Die Temperatur muss stets neu beobachtet werden.
  • Zusätzlich kann man sich am Ausfluss der Scheide orientieren.
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Berlin. Viele Frauen verhüten heutzutage mit dem Thermometer: „Bei der sogenannten Temperatur-Methode misst die Frau jeden Morgen nach dem Aufwachen ihre Körpertemperatur, auch bekannt als Aufwach- oder Basaltemperatur", erklärt die „Apotheken Umschau". Für jeden Tag notiere sie sich den Wert – denn kurz vor dem Eisprung steige die Körpertemperatur um wenige zehntel Grad. Die Kurve, die sich aus den Notizen ergibt, könne diese Treppe gut sichtbar machen. Bis zur Menstruation bleibe die Körpertemperatur theoretisch auf diesem Level.

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Bei Verhütung nicht auf den Kalender verlassen

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Auf den Kalender sollte man sich aber nicht verlassen, wie die „Neue Apotheken Illustrierte" (Ausgabe 15. September 2019) erklärt. Die Temperatur müsse für jeden Zyklus neu beobachtet werden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu vermeiden.

Ein zusätzlicher Anhaltspunkt kann der sogenannte Zervixschleim sein. Dabei handelt es sich um den Ausfluss der Scheide, dessen Menge, Aussehen und Konsistenz sich im Verlauf eines Zykluses zum Eisprung hin verändert.

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Vorsicht: Auch Stress oder Erkrankungen beeinflussen den Zyklus

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Voraussetzung dafür sind neben einem regelmäßigen Zyklus auch Geduld und Erfahrung. Denn Stress, Infektionen und Reisen können unter anderem zu Veränderungen der Körpertemperatur oder des Zyklus führen. Die Experten des Gesundheitsmagazins „Apotheken Umschau" raten deshalb sogar von der Methode als alleiniges Verhütungsmittel ab.

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RND/dpa/jo

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