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USA: Nachfrage nach Corona-Impfungen lässt nach – zahlreiche Dosen bleiben liegen

  • In den USA sind inzwischen etwa 57 Prozent der Erwachsenen gegen Covid-19 geimpft.
  • Doch nun haben zahlreiche US-Staaten ihre Impfstoffbestellungen zurückgefahren.
  • Grund ist eine schwindende Nachfrage nach Corona-Vakzinen.
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Vor dem Hintergrund schwindender Nachfrage nach Corona-Impfungen haben zahlreiche US-Staaten ihre Vakzinbestellungen bei der Regierung in Washington zurückgefahren. Sie baten um die Belieferung mit einem Bruchteil der Menge, die eigentlich für sie vorgesehen war. Allein in dieser Woche bleiben damit Hunderttausende Impfdosen liegen.

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USA: Etwa 57 Prozent der Erwachsenen geimpft

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Mehr als 150 Millionen Amerikaner, etwa 57 Prozent der erwachsenen Bevölkerung, sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Die Regierung von Präsident Joe Biden bemüht sich darum, auch den Rest des Landes noch von einer Impfung zu überzeugen. Der operative Leiter des öffentlichen Gesundheitsdienstes, Vivek Murthy, sagte am Freitag, die Regierung habe örtlichen Organisationen 250 Millionen Dollar (206 Millionen Euro) für die Förderung der Impfkampagne, für die Terminvergabe und den Transport von Impfwilligen bereitgestellt.

Wisconsin: Nur 8 Prozent der für kommende Woche vorgesehenen Dosen bestellt

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Die Bundesregierung stellt den einzelnen Staaten Impfstoffdosen je nach Einwohnerzahl zur Verfügung. Die Staaten entscheiden dann wöchentlich selbst, wie viele Dosen sie davon bestellen. Zu Beginn der Impfkampagne bestellten die Staaten regelmäßig ihr volles Kontingent und forderten sogar mehr, inzwischen fahren sie die Bestellmenge zurück. So bestellte Wisconsin nur acht Prozent der eigentlich für kommende Woche vorgesehenen 162.680 Dosen, Kansas bat in dieser Woche um neun Prozent der geplanten Menge.

Andererseits gibt es Staaten wie Maryland und Colorado oder auch die Stadt New York, die ihren Bestellrahmen weiterhin maximal ausschöpfen. Präsident Biden strebt eine Impfung von 70 Prozent der Erwachsenen bis zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli an, um eine Herdenimmunität im Land zu erreichen.

RND/AP

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