UN: Corona-Krise bedroht Menschen mit Behinderungen besonders stark

  • Die Corona-Pandemie beeinträchtigt das Leben von Milliarden Bürgern auf der ganzen Welt.
  • Doch Menschen mit Behinderungen sind laut den UN besonders bedroht.
  • Sie gehören zur Covid-19-Risikogruppe und haben einen schlechteren Zugang zu Informationen.
Anzeige
Anzeige

New York . Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie warnt die UN vor einer besonderen Gefährdung von Menschen mit Behinderungen. „Der Anteil der Covid-19-bezogenen Todesfälle in Pflegeheimen – in denen ältere Menschen mit Behinderungen überrepräsentiert sind – reicht von 19 Prozent bis zu überraschenden 72 Prozent”, teilte UN-Generalsekretär Antonio Guterres zur Veröffentlichung eines Berichts am Mittwoch mit. Darin fordert die UN einen behindertengerechten Umgang mit der Corona-Krise.

Coronavirus: Immer informiert
Abonnieren Sie Updates für das Thema "Coronavirus" und wir benachrichtigen Sie bei neuen Entwicklungen

UN bemängelt ungleichen Zugang zu Informationen

Anzeige

Die Corona-Pandemie verschärfe die Ungleichheiten, denen die rund eine Milliarde Menschen mit Behinderungen auf der Welt ausgesetzt seien, sagte Guterres. Dazu gehörten unter anderem ein Mangel an zugänglichen Informationen, Probleme bei der Umsetzung grundlegender Hygienemaßnahmen und unzugängliche Gesundheitseinrichtungen.

Anzeige

Selbst unter normalen Umständen sei es für Menschen mit Behinderungen schwieriger, Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Verdienstmöglichkeiten zu bekommen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen