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Häufiges Lüften und weniger Kontakte: Diese Maßnahmen sollen vor dem Coronavirus schützen

  • Lüften hat während der Corona-Pandemie an Bedeutung gewonnen.
  • Eine Umfrage hat ergeben, dass 82 Prozent der Deutschen häufiger lüftet, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen.
  • Weitere Maßnahmen sind für viele das Reduzieren von Kontakten und das Tragen einer Maske.
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Berlin. Um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, lüften die Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge häufiger. Rund vier von fünf Befragten (82 Prozent) gaben an, geschlossene Räume häufiger zu lüften, wie aus dem am Montag veröffentlichten „Corona-Monitor“ des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR) hervorgeht. 87 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben außerdem an, seltener Freunde oder Familie zu treffen.

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Corona-Warn-App nutzen zumindest die Jüngeren

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Die deutliche Mehrheit der Menschen halten sowohl Abstandsregeln als auch Maskenpflicht als angemessene Maßnahmen (94 und 96 Prozent). Vor allem bei den Maßnahmen, die einen Internetzugang oder ein Smartphone benötigen, unterscheidet sich allerdings das Verhalten der Generationen. „Von den unter 40-Jährigen geben 18 Prozent an, sich häufiger Lebensmittel liefern zu lassen“, sagt BfR-Präsident Andreas Hensel. „In der Altersklasse 60 Jahre und älter nutzen dagegen nur sieben Prozent solche Angebote.“ Auch die Corona-Warn-App wird von gut dreiviertel der Befragten 14- bis 39-Jährigen genutzt, von Über-60-Jährigen hingegen nur von rund 33 Prozent.

76 Prozent der Umfrageteilnehmer halten das Risiko einer Ansteckung durch die Nähe zu anderen Menschen für mindestens hoch - das ist der höchste Wert seit Anfang April. Die Wahrscheinlichkeit, sich über Türklinken anzustecken schätzen nur rund 47 Prozent als hoch ein. Die aktuelle Befragung fand in der vergangenen Woche statt.

RND/dpa

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