Umfrage: Mehrheit hat Erfahrung mit Fasten und findet es sinnvoll

  • Keine Süßigkeiten, kein Alkohol, kein Fleisch - zur Fastenzeit wollen viele diese “Gifte” meiden.
  • Eine neue Umfrage zeigt, dass die meisten Deutschen bereits Erfahrung mit Fastenkuren haben, und sie für sinnvoll halten.
  • Auch auf Smartphone, Internet und Co. könnten die meisten Deutschen verzichten.
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Berlin. Die meisten Bundesbürger haben Erfahrung mit dem Fasten. 44 Prozent haben nach eigenen Angaben schon öfter für mehrere Wochen auf ein bestimmtes Genussmittel oder Konsumgut verzichtet. Dies geht aus einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK-Gesundheit hervor.

17 Prozent taten dies bereits einmal. Für 23 Prozent kommt Fasten nicht in Frage, 15 Prozent können sich vorstellen zu fasten oder wollen es probieren. Von jenen, für die Fasten in Frage kommt, nannten 67 Prozent Süßigkeiten als die Dinge, auf die sie am ehesten verzichten würden - gefolgt von Alkohol mit 65 Prozent. 47 Prozent geben an, dass sie am ehesten auf Fleisch verzichten würden. Es folgen Rauchen (38 Prozent) und Fernsehen (37 Prozent).

Auf die private Internet- und Computernutzung, die auch Smartphones und Spielekonsolen beinhaltet, würden 29 Prozent, auf das Auto 19 Prozent am ehesten verzichten. Frauen geben etwas häufiger als Männer an, dass sie am ehesten auf Süßigkeiten und Fleisch verzichten würden.

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Voll im Trend: Intervallfasten
1:08 min
Intervallfasten wird immer beliebter – vermutlich, weil, im Gegensatz zum klassischen Fasten, gegessen werden darf.  © RND

Über die Hälfte findet Fasten sinnvoll

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65 Prozent der Befragten finden Fasten aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll oder sehr sinnvoll. 35 Prozent sind hingegen der Meinung, dass Fasten aus gesundheitlicher Sicht weniger oder überhaupt nicht sinnvoll ist. Frauen, jüngere Befragte sowie formal höher Gebildete geben etwas häufiger als Männer, Ältere sowie formal geringer Gebildete an, dass sie Fasten aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll finden.

2012 waren es erst 51 Prozent, die öfter oder einmal auf ein Genussmittel oder Konsumgut verzichtet haben. 53 Prozent hielten Fasten damals für sinnvoll oder sehr sinnvoll.

RND/dpa

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