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15 Prozent mehr Ansteckungen

USA: Mehr Infektionen mit „Superbakterien“ im ersten Corona-Jahr

Die Zahl von Infektionen mit medikamentenresistenten „Superbakterien“ hat im ersten Jahr der Coronavirus-Pandemie in den USA zugenommen (Symbolbild).

Die Zahl von Infektionen mit medikamentenresistenten „Superbakterien“ hat im ersten Jahr der Coronavirus-Pandemie in den USA zugenommen (Symbolbild).

Die Zahl von Infektionen mit medikamentenresistenten „Superbakterien“ hat im ersten Jahr der Coronavirus-Pandemie in den USA zugenommen. Wie die US-Gesundheitsbehörde CDC am Dienstag mitteilte, stieg die Zahl der Ansteckungen im Krankenhaus und die der Todesfälle 2020 um 15 Prozent. Zuvor sei die Zahl jahrelang zurückgegangen. Das sei „eine verblüffende Umkehr“, sagte der CDC-Experte Arjun Srinivasan.

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Bei der CDC wird vermutet, dass mehrere Faktoren zum Anstieg beigetragen haben. Dazu gehöre, wie Covid-19 behandelt worden sei, als die Krankheit Anfang 2020 erstmals in den USA auftrat. Zwischen März und Oktober 2020 wurden laut CDC fast 80 Prozent aller Coronavirus-Patientinnen und -Patienten im Krankenhaus mit Antibiotika behandelt. Bis 2021 sei der Einsatz von Antibiotika dann zurückgegangen.

Medikamentenresistente Bakterien

Srinivasan sagte, auch die Verwendung von Kathetern, Beatmungsgeräten und anderen medizinischen Geräten sei womöglich zurückgegangen. Über diese Geräte können medikamentenresistente Bakterien in die Körper schwerkranker Patientinnen und Patienten gelangen. Durch jeglichen Anstieg von Krankenhauseinweisungen mit dem Coronavirus steige dieses Risiko.

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Zu einer Resistenz kommt es, wenn Bakterien und Pilze Medikamente abwehren können, mit denen sie getötet werden sollen. Nicht abgeschlossene oder unnötige Behandlungen mit Antibiotika sollen dazu beigetragen haben, dass die Bakterien stärker wurden.

RND/AP

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