Nach Virusausbruch in Clubs: Lage in Südkorea wieder stabil

  • Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist in Südkorea wieder auf niedrigem Niveau.
  • Das melden die Gesundheitsbehörden.
  • In der südkoreanischen Hauptstadt hatten sich Anfang Mai mehrere Clubbesucher mit dem Coronavirus infiziert.
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Seoul. Nach der Häufung von Corona-Infektionen unter Clubgästen in einem Stadtteil in Seoul sehen Südkoreas Gesundheitsbehörden erste Anzeichen für eine Entspannung. Die Zahl der Neuinfektionen habe sich auf niedrigem Niveau stabilisiert, sagte Gesundheitsminister Park Neung Hoo am Sonntag. "Sollte sich der Trend fortsetzen, könnten die Folgen der Cluster-Infektionen in Itaewon nach unserer Einschätzung unter Kontrolle gebracht werden." Allerdings warnte Park vor Unachtsamkeit. Das Risiko unbemerkter Übertragungen bestehe nach wie vor.

Das beliebte Vergnügungsviertel Itaewon in der Hauptstadt Seoul ist zuletzt in den Mittelpunkt des Kampfs gegen Covid-19 in Südkorea gerückt, nachdem dort ein infizierter Mann in der Nacht zum 2. Mai mehrere Clubs und Bars mit Tausenden von Gästen besucht hatte. Das hatte die Furcht vor einer neuen Infektionswelle ausgelöst. Am Freitag und Samstag standen jedoch nur noch weniger als zehn bestätigte Neuinfektionen mit dem Itaewon-Ausbruch im Zusammenhang.

Viele Clubbesucher in Seoul mit Corona infiziert

Insgesamt wurden bisher 168 Clubgänger oder Kontaktpersonen positiv auf Sars-Cov-2 getestet. Um die Infektionsketten zu durchbrechen, setzen die Behörden auf intensives Testen. Bisher wurden in Verbindung mit der Häufung in Itaewon mehr als 60.000 Menschen getestet. So wurden alle, die sich zwischen dem 24. April und dem 6. Mai in der Gegend um die Clubs aufhielten, dringend aufgerufen, sich testen zu lassen.

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Am Samstag sei die Zahl der Neuansteckungen im ganzen Land einschließlich importierter Fälle um 13 gestiegen, teilten die Gesundheitsbehörden am Sonntag mit. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen kletterte demnach auf 11 050.

RND/ dpa

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