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Studie: Astrazeneca-Impfstoff bei Südafrika-Mutante nur bedingt wirksam

Ampullen mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca stehen in kleine Kartons verpackt in einem Kühlschrank. Im Gegensatz zu den anderen zugelassenen Vakzinen kann der Impfstoff von Astrazeneca bei normalen Kühlschranktemperaturen aufbewahrt werden.

Ampullen mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca stehen in kleine Kartons verpackt in einem Kühlschrank. Im Gegensatz zu den anderen zugelassenen Vakzinen kann der Impfstoff von Astrazeneca bei normalen Kühlschranktemperaturen aufbewahrt werden.

Der gerade erst in der EU zugelassene Impfstoff des schwedisch-britischen Pharmakonzerns Astrazeneca schützt offenbar nicht umfänglich vor der südafrikanischen Mutation (501Y.V2) des Coronavirus. Das geht aus einer Studie hervor, über die die „Financial Times“ zunächst berichtete.

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Demnach haben Forscher der südafrikanischen University of the Witwatersrand in Johannesburg und der Universität Oxford, die auch an der Entwicklung des Impfstoffs beteiligt war, festgestellt, dass der Impfstoff nicht umfassend vor leichten und mittelschweren Verläufen der Mutante hilft. Astrazeneca hat den Bericht bereits bestätigt, betonte aber zugleich, dass der Impfstoff vor schweren Verläufen schütze. Davon gehe man aus.

Zuverlässiger Schutz vor britischer Variante

Die Studie wurde zunächst allerdings nur an recht jungen Menschen durchgeführt, außerdem waren mit 2000 Probanden noch recht wenige Menschen beteiligt. Unabhängige Experten müssen die Studiendaten nun noch weiter überprüfen. Die ersten Ergebnisse sollen am Montag (8. Februar) veröffentlicht werden.

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Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der Impfstoff hierzulande nur bei Menschen unter 65 Jahre verimpft wird. So hatte es die Ständige Impfkommission empfohlen, nachdem die Studienlage zur Wirksamkeit des Vakzins bei älteren Menschen nicht eindeutig war.

Zuverlässigen Schutz bietet der Impfstoff hingegen vor der zuerst in Großbritannien entdeckten Coronavirus-Variante B.1.1.7. Der Schutz vor einer symptomatischen Infektion sei laut einer bislang nur im Preprint veröffentlichten Studie ähnlich hoch wie bei der bislang vorherrschenden Virusvariante, hieß es in einer Mitteilung der Universität Oxford vom vergangenen Freitag.

RND/caro

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