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Strikte Kontaktbeschränkungen: Virologen stellen sich hinter Leopoldina-Forderungen

  • Die Leopoldina hat am Samstag strikte Kontaktbeschränkungen und eine generelle Impfpflicht gefordert.
  • Nun haben die Forscher Rückendeckung bekommen.
  • Auch die Gesellschaft für Virologie und die Deutsche Gesellschaft für Immunologie fordern die Politik zu einem schnellen Handeln auf.
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Berlin/Hannover. Die Gesellschaft für Virologie (GfV) und die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) fordern ein konsequentes und schnelles Handeln der Politik. In einer gemeinsamen Stellungnahme haben sie sich hinter die Forderungen der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gestellt. „Die vierte Welle der Coronavirus-Pandemie stellt Deutschland erneut vor eine große Herausforderung, die konsequentes und schnelles Handeln erforderlich macht“, heißt es in dem Schreiben. Die Leopoldina hatte sich am Samstag in einer Stellungnahme für umfassende Kontakt­beschränkungen und die stufenweise Einführung einer Impfpflicht ausgesprochen.

Um eine weitere Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante und der möglicherweise noch ansteckenderen Omikron-Variante zu verhindern, seien umfassende Kontakt­beschränkungen und die Erhöhung der Impfquote gegebenenfalls durch Einführung einer Impfpflicht sowie eine konsequente Auffrischungs­impfung „unumgänglich“, so GfV und DGfI weiter. Kinder und Jugendliche müssten besonders berücksichtigt, Schließungen von Schulen und Kitas aber möglichst vermieden werden.

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Das übergeordnete Ziel der Maßnahmen sei, die Zahl der Infektionen und damit die Hospitalisierungsrate so weit zu reduzieren, dass in den Krankenhäusern eine regelhafte Versorgung uneingeschränkt möglich sei. „Sollte es nicht gelingen, die Anzahl der Infektionen rigoros zu reduzieren, wird ein Kollabieren des stationären Gesundheitssystems nicht zu verhindern sein.“

RND/jst/Reuters

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