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Stiko-Chef Mertens hält Corona-Impfungen für Jugendliche im Herbst für realistisch

  • Bis heute sind keine Corona-Impfstoffe für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren in Deutschland zugelassen. Das soll sich laut Stiko-Chef Mertens allerdings bald ändern.
  • Das in Mainz ansässige Unternehmen Biontech möchte in Kürze eine Zulassung für Zwölf- bis 15-Jährige bei der EU beantragen.
  • Eltern von Kindern unter zwölf Jahren müssten sich laut Mertens noch länger gedulden.
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Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, sieht gute Chancen für Corona-Impfungen für Kinder und Jugendliche ab September. „Für Kinder ab zwölf Jahren halte ich das für möglich“, sagte Mertens der „Rheinischen Post“ (Samstag). Bei jüngeren Kindern äußerte er sich skeptischer: „Für kleinere Kinder kann das noch knapp sein.“

Biontech und Pfizer wollen Zulassung beantragen

Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer wollen in Kürze die Zulassung ihres Vakzins für Kinder von zwölf bis 15 Jahren in der EU beantragen, wie eine Biontech-Sprecherin am Donnerstag gesagt hatte. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ging davon aus, dass im Falle einer Zulassung Kinder dieser Altersgruppe eine erste Immunisierung spätestens in den Sommerferien bekommen könnten. „Stand heute, wenn nichts Ungewöhnliches passiert“, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag in Berlin.

RND/dpa

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