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Steigende Infektionszahlen: Mallorca führt 3G-Regel auch in Restaurants ein

Zum Besuch von Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen muss auf Mallorca seit Samstag ein Impf- oder Genesenennachweis bzw. ein negatives Testergebnis vorgelegt werden.

Palma. Ausgehen, Tanzen oder zu einem Konzert - in immer mehr spanischen Regionen ist dies wegen steigender Corona-Zahlen nur noch mit 3G möglich. Auch auf Mallorca oder den Kanaren-Inseln muss bald immer öfter durch Vorlage eines „Covid-Passes“ nachgewiesen werden, dass man geimpft, genesen oder frisch getestet ist. Auf Mallorca ist dies in Bars, Restaurants und anderen Einrichtungen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen seit Samstag bereits Pflicht. Über strengere Maßnahmen wie 2G (geimpft oder genesen), 2G plus (zusätzlich Testpflicht) oder gar Impfpflicht wird kaum diskutiert.

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Madrid noch ohne 3G-Regelung

Bereits neun der siebzehn autonomen Gemeinschaften des Landes, die in etwa deutschen Bundesländern entsprechen, sowie die autonome Stadt Melilla in Nordafrika haben den „Covid-Pass“ eingeführt oder zumindest beschlossen, wie der staatliche TV-Sender RTVE am Sonntag berichtete. Dazu gehören Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona, nicht aber die Hauptstadtregion Madrid, deren konservative Regierung Corona-Einschränkungen kritisch sieht.

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Auf den Kanaren mit Teneriffa und Gran Canaria gilt von Freitag an 3G auf freiwilliger Basis. Die Inhaber von Restaurants, Bars und anderen Einrichtungen dürfen dann die Vorlage eines „Covid-Passes“ verlangen - müssen es aber nicht. Wer jedoch 3G anwendet, ist im Gegenzug von Beschränkungen bei der Zahl der zugelassenen Besucher befreit.

Mehrere Omikron-Fälle registriert

Auf Mallorca handelt sich um eine Erweiterung der 3G-Regel auf den Balearen. Die Pflicht zur Vorlage des „Covid-Passes“ galt bereits für den Besuch von Diskotheken, Nachtclubs und Seniorenheimen. Regierungssprecher Iago Negueruela betonte, die Einhaltung werde streng kontrolliert. Es drohen Geldstrafen bis zu 600.000 Euro.

Die Corona-Zahlen sind in Spanien mit einer Impfquote von rund 80 Prozent - davon zwölf Prozent mit Drittimpfung - wieder deutlich gestiegen, jedoch nicht so stark wie in Deutschland. Landesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - bei fast 140. Auf den Balearen mit Mallorca beträgt der Wert 152, auf den Kanaren 115 und in Katalonien 156. Auch mehrere Fälle der Omikron-Variante wurden registriert. Die Lage in den Krankenhäusern ist jedoch relativ entspannt.

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RND/dpa

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