Sieben-Tage-Inzidenz leicht gestiegen: So erklärt RKI-Chef Wieler das

  • Die leicht steigende Inzidenz hängt laut Robert Koch-Institut mit den Öffnungsschritten zusammen.
  • Auch Modellierungen hätten einen leichten, aber nur vorübergehenden Anstieg vorhergesagt.
  • Mit einem exponentiellen Anstieg der Fallzahlen sei aber nicht zu rechnen, erklärte RKI-Präsident Lothar Wieler bereits am Dienstag.
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Berlin. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist laut Robert Koch-Institut (RKI) den zweiten Tag in Folge gestiegen. Der Wert lag Angaben von Mittwochmorgen zufolge bei 36,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche (Vortag: 35,2; Vorwoche: 46,8). Ein Grund zur Beunruhigung?

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Zumindest aus Sicht des Robert Koch-Instituts besteht dieser gerade nicht. RKI-Präsident Lothar Wieler hatte bereits am Dienstag in einer Pressekonferenz gesagt, er bringe die etwas höheren Zahlen mit den Öffnungsschritten in Verbindung. Er hatte zudem angekündigt, Modellierungen ließen einen weiteren leichten und vorübergehenden Anstieg erwarten.

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Keine stark zunehmenden Infektionszahlen zu erwarten

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Mit stark zunehmenden Infektionszahlen sei hingegen nicht zu rechnen: „Mit kontrolliertem Öffnen erwarten wir kein weiteres exponentielles Wachstum“, so Wieler. Er sagte außerdem, die Intensivbettenbelegung werde über die nächsten acht Wochen immer niedriger werden.

Das RKI hatte die Gefahrenlage entsprechend am Dienstag von „sehr hoch“ auf „hoch“ herabgestuft. Auch im vergangenen Sommer waren die Inzidenzen sehr stark gesunken. In diesem Jahr könnte sich der Effekt durch die bereits erfolgte Impfung vieler Menschen der Risikogruppen noch verstärken.

RND/dpa/ih

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