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Supermarkt, Bahn, Aufzug: Aerosolforscher gibt Tipps zum Schutz vor einer Corona-Infektion

Keine längeren Gespräche im Supermarkt: Aerosolexperte Günter Asbach klärt über Corona-Verhaltensregeln auf.

Hannover.Kein Händeschütteln, Abstand halten, Maske tragen – seit mittlerweile mehr als einem Jahr gehören diese Corona-Regeln zum Alltag der Deutschen. Werden sie von der breiten Masse eingehalten, helfen die Verhaltensvorschriften dabei, das Infektionsgeschehen einzudämmen.

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Doch welches Verhalten schützt am besten vor einer Corona-Infektion – etwa beim Einkaufen, beim Essen und Trinken in der Bahn oder im eigenen Treppenhaus? Gegenüber der „Hannoverschen Allgemeine Zeitung“ (HAZ) erklärt der Aerosolexperte Christoph Asbach verschiedene alltägliche Situationen und gibt Tipps für den richtigen Umgang mit Maske und Abstandsregeln.

Corona-Verhaltenstipp vom Experten: Treppe statt Aufzug

Laut dem Präsidenten der Gesellschaft für Aerosolforschung können sich Viren in Fahrstühlen besonders gut verbreiten: „Aufzüge sind sehr kritische Orte“, betont Asbach gegenüber der HAZ. Selbst wenn man alleine fahre, sei das Risiko nicht gering. Mit Viren versetzte Aerosole könnten auch noch von einer Person stammen, die zuvor mit dem Aufzug gefahren ist, und stundenlang in der Luft schweben.

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Was sind Aerosole?

Rund 240 Wissenschaftler haben gefordert, die Gefahr einer Coronavirusübertragung durch Aerosole in der Luft ernster zu nehmen.

Wer den Fahrstuhl in Pandemiezeiten lieber meiden möchte, müsse allerdings auch im Treppenhaus aufpassen. Experte Asbach empfiehlt, auch hier eine Maske zu tragen. Er schätzt das Ansteckungsrisiko jedoch als „gering bis mittelmäßig“ ein. Das könne durch regelmäßiges Lüften zusätzlich minimiert werden.

Corona-Regeln bei der Deutschen Bahn: Kurz trinken ist erlaubt

Beim Gang in den Supermarkt kommt es laut Asbach vor allem darauf an, sich nicht zu lange in der Nähe einzelner Personen aufzuhalten. Das gelte auch für die kurze Unterhaltung mit Bekannten. Die solle lieber draußen erfolgen, im Anschluss an den Einkauf.

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Wie beim Einkaufen sei es beim Kontakt mit anderen Menschen in geschlossenen Räumen besonders wichtig, die Maske eng anliegend zu tragen. Wer feststelle, dass Luft durch Öffnungen zwischen Haut und Mund-Nasen-Schutz strömt, solle sich im Zweifel einen anderen Maskentyp kaufen.

Und auch wenn in öffentlichen Verkehrsmitteln derzeit deutlich weniger los ist, lauern laut Experte Asbach auch hier Infektionsrisiken. So seien die Straßen- und U-Bahnen vieler deutscher Städte nicht mit einer Belüftungsanlage ausgerüstet – im Gegensatz zu den Fernzügen der Deutschen Bahn.

Da sich hier gerade zu Stoßzeiten viele Menschen sammeln, ist das korrekte Tragen einer Maske „umso wichtiger“, so Asbach gegenüber der HAZ. Dass Essen und Trinken in den Deutsche-Bahn-Zügen erlaubt ist, hält der Aerosolexperte demnach für unproblematisch – solange es schnell geht. Ein kurzer Schluck aus der Flasche sei jedenfalls vertretbar.

RND/jo

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