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Schutz vor Corona für Obdachlose: Positives Fazit nach Hotelunterbringung in Hamburg

  • Mehrere Hilfsorganisationen haben rund 170 Obdachlosen seit fast drei Monaten eine Unterbringung in Hotels in Hamburg organisiert.
  • Das durch Spenden finanzierte Projekt sollte den Betroffenen Schutz vor dem Coronavirus bieten.
  • Beteiligte Sozialarbeiter loben zahlreiche weitere positive Aspekte.
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Hamburg. Nach knapp drei Monaten der Hotelunterbringung von rund 170 Obdachlosen in Hamburg haben die beteiligten Hilfsorganisationen ein positives Fazit gezogen. Es sei gelungen, den Betroffenen nicht nur Schutz vor Corona zu geben, sondern ihnen vor allem Ruhe zu bieten, um neue Perspektiven zu gewinnen, sagte der Hamburger Diakoniechef Dirk Ahrens am Montag zum Abschluss des Projekts.

Spenden von über 300.000 Euro ermöglichten das Projekt

Stephan Karrenbauer vom Straßenmagazin “Hinz&Kunzt” nannte die Aktion “das positivste Sozialexperiment meiner 25-jährigen Geschichte als Straßensozialarbeiter”. Das Projekt war Anfang April durch eine Großspende von 300.000 Euro der Reemtsma Cigarettenfabriken möglich geworden. Anfang Juni gab es einen Nachschlag von Reemtsma-Mitarbeitern von 25.000 Euro, den die Firma verdoppelte.

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Spenden kamen auch von der Karin und Walter Blüchert Gedächtnisstiftung und von der Diakoniestiftung Mitmenschlichkeit. Die Unterbringung der Obdachlosen wurde in einer trägerübergreifenden Zusammenarbeit der katholischen Hilfseinrichtung Alimaus, “Hinz&Kunzt” und dem Diakonischen Werks Hamburg organisiert.

RND/dpa

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