Schon mehr Grippe-Impfdosen freigegeben als im vergangenen Jahr

  • Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen: Eine richtige Grippe ist nicht zu unterschätzen.
  • Eine Impfung kann helfen und wir unter anderem besonders für Ältere, Kranke und Schwangere empfohlen.
  • 16,5 Millionen Dosen zur Impfung gegen Influenza sind in diesem Jahr schon freigegeben worden.
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Mainz/Wiesbaden. Nach zwischenzeitlichen Lieferengpässen für Grippe-Impfstoffe im vergangenen Jahr sind aktuell bereits mehr Impfdosen ausgeliefert worden als in der gesamten Vorjahressaison. Zur Impfung gegen Influenza sind nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts im südhessischen Langen bereits 16,5 Millionen Dosen freigegeben worden. Bis Ende November würden vermutlich weitere Chargen für Grippeschutzimpfungen dazukommen.

In der gesamten Vorsaison waren es 15,7 Millionen. Angaben über die Verteilung auf die Bundesländer konnte das Bundesinstitut, das für Impfstoffe und biomedizinische Arzneistoffe zuständig ist, nicht machen. Im vergangenen Jahr mussten wegen der hohen Nachfrage teils Impfstoffe im Ausland nachbestellt werden.

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Ältere, Kranke und Schwangere sollten sich impfen lassen

Bei den jetzt anlaufenden Grippeschutz-Impfungen sollten sich dem Robert Koch-Institut zufolge vor allem Ältere, chronisch Kranke, Schwangere sowie Medizin- und Pflegepersonal rechtzeitig impfen lassen. Das Influenza-Virus kann durch winzige Tröpfchen übertragen werden, etwa beim Niesen.

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Auch in diesem Jahr wird nach Angaben des hessischen Sozialministeriums automatisch mit dem Vierfachwirkstoff geimpft. Vierfachwirkstoff bedeutet, dass er gegen die vier Haupttypen von Grippeviren wirkt. Der noch in der vorletzten Saison gängige Dreifachimpfstoff wirkte ausgerechnet nicht gegen den damals häufigsten Virustyp.

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RND/dpa