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Kein Bett mehr frei: Rumänien schickt Covid-Patienten wegen überfüllter Intensivstationen nach Ungarn

  • In Rumänien ist die Corona-Lage nach wie vor angespannt.
  • Am Donnerstag war keines der Intensivbetten für Covid-19-Patienten mehr frei.
  • Nun schickt das Land Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert und einen schweren Verlauf haben, nach Ungarn.
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Bukarest. Wegen überfüllter Intensivstationen schickt Rumänien schwer kranke Covid-19-Patientinnen und -Patienten zur Behandlung ins Nachbarland Ungarn. Wie das Gesundheitsministerium in Bukarest am Donnerstag mitteilte, waren die ersten zehn von ihnen, die intensivmedizinische Betreuung benötigen, bereits in Begleitung von Ärzteteams unterwegs. Ungarn habe sich bereit erklärt, 50 Patientinnen und Patienten zu übernehmen.

Rumänien gehört EU-weit zu den Ländern mit der dramatischsten Corona-Lage. Am Donnerstag war keines der landesweit 1593 Betten auf Intensivstationen mehr frei, die für Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind, reserviert sind. Sogar in der Hauptstadt Bukarest warten Patientinnen und Patienten oft tagelang in Krankenhaus-Korridoren auf freie Plätze in Intensivstationen und werden dort nur notdürftig versorgt, wie Medien berichteten.

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RND/dpa

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