Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

RKI: Zu Ostern sind Inzidenzwerte von über 500 möglich

Aktuell wird in jeder zweiten Probe die Virusvariante B.1.1.7 identifiziert.

Aktuell wird in jeder zweiten Probe die Virusvariante B.1.1.7 identifiziert.

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt in Deutschland weiter an. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 12.674 Corona-Neuinfektionen gemeldet – und damit 3.117 mehr als vor genau einer Woche. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Samstagmorgen mit 76,1 deutlich höher als am Vortag (72,4).

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Auch für die kommenden Wochen zeichnet das RKI eine düstere Prognose – insbesondere für die anstehenden Osterfeierlichkeiten.

Der Corona Newsletter "Die Pandemie und wir" vom RND.

Die Pandemie und wir

Der neue Alltag mit Corona: In unserem Newsletter ordnen wir die Nachrichten der Woche, erklären die Wissenschaft und geben Tipps für das Leben in der Krise – jeden Donnerstag.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

RKI sieht Entwicklung als „besorgniserregend“ an

Inzwischen wird dem RKI zufolge bei mindestens 50 Prozent der positiven Corona-Tests die Virusvariante B.1.1.7 identifiziert – also bei jedem zweiten Infizierten. Die Mutation gilt als ansteckender und verursacht bisherigen Ergebnissen zufolge schwerere Krankheitsverlaufe mit dem Virus. Das RKI bewertet diese Entwicklung als „besorgniserregend“.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige
RKI erwartet mehr Infektionen an Ostern als an Weihnachten

Das RKI prognostiziert in der Woche nach Ostern höhere Neuinfektionszahlen als rund um Weihnachten. Grund dafür ist die immer weiter verbreitete Virus-Variante.

Der R-Wert lag am Freitagabend bei 1,11. Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 111 weitere Menschen anstecken. Das RKI berechnete auf dieser Grundlage einen Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz mit den Mutationen seit Mitte Januar um etwa 46 Prozent. Er hat sich also etwa alle 12 Tage verdoppelt. Die Prognose zeigt, dass die Fallzahlen ab KW 14 – also ab dem 5. April – über dem Niveau von Weihnachten liegen könnten.

Bei gleichbleibendem Wachstum Inzidenz von 350 zu Ostern

Im Hinblick auf Ostern könnte die Virusmutation also zu weiter steigenden Infektionszahlen führen. Geht man von einem weiterhin gleichmäßigen Wachstum aus, könnte die Inzidenz in der Osterwoche bei 350 liegen. Steigt die Wachstumskurve noch steiler, sind sogar Inzidenzwerte von über 500 möglich.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

RKI-Chef Lothar Wieler mahnte deswegen bei dem Treffen am Freitag weiterhin zu strikter Anwendung von Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Maske und Abstand halten. Entscheidend für die Entwicklung sei außerdem die rasche Impfung der gesamten Bevölkerung.

Mehr aus Gesundheit

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken